SV Gladbeck begrüßt 28 Triathlon-Frischlinge

28 Triathlonanfängerinnen und -anfänger haben beim SV Gladbeck 13 das Training aufgenommen. Eine erste, mehr als zwei Stunden dauernde Radausfahrt führte die Gruppe zum Tetraeder nach Bottrop.
28 Triathlonanfängerinnen und -anfänger haben beim SV Gladbeck 13 das Training aufgenommen. Eine erste, mehr als zwei Stunden dauernde Radausfahrt führte die Gruppe zum Tetraeder nach Bottrop.
Foto: Ludger Roling
Was wir bereits wissen
28 Triathlon-Frischlinge haben beim SV Gladbeck 13 das Training aufgenommen. Sie wollen am 4. Juni beim ELE-Triathlon an den Start gehen.

Gladbeck..  „Wir fangen langsam an. In den ersten vier Wochen sollt ihr einfach nur ein Gefühl für die Disziplinen bekommen“, sagte Udo Fischer vom SV 13, Organisator und Trainer der Triathlonanfänger oder -frischlinge (Rookies), zu eben jenen Triathlonanfängern.

Laufeinheit bei 0 Grad

Zur Erinnerung: Der SV 13 rief das sogenannte Rookie-Projekt ins Leben mit dem Ziel, Einsteiger fit zu machen für den ELE-Triathlon des Vereins, der in 2015 am 4. Juni ausgetragen wird. Versprochen hatte der Schwimmverein ein fundiertes Training unter Leitung von kompetenten Trainern - und viel Spaß.

Inzwischen liegt die erste Woche hinter den Triathlon-Neulingen. Die erwiesen sich zunächst einmal als äußerst wissbegierig. „Wie viel trainieren wir heute?“ „Brauchen wir Samstag schon ein Rennrad?“ „Wie bekomme ich eigentlich das auseinander gebaute Rad nach dem Transport zusammen?“ „Trainer, habt ihr auch mal so angefangen wie wir?“ „Welche Klamotten soll ich mir am besten kaufen?“ Einige Fragen, die den routinierten Triathleten Fischer erst schmunzeln und dann an seine eigenen Anfänge erinnern ließen. Fischer und seine acht Mitstreiter gingen auf die Fragen ein und beruhigten die „Voreiligen“. Überrascht waren die Teilnehmer als die Antworten eher so klangen: „Nix voreilig kaufen. Wir kommen mit dem Material klar, das ihr schon habt. Lasst die ersten Wochen erst einmal auf euch zukommen.“

Schon nach der ersten Laufeinheit, bei ca. 0 Grad, war klar, dass die 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoch motiviert sind. Und sie bewiesen bei den technischen Übungen und dem anschließenden lockeren Dauerlauf volle Konzentration. Auch bei der Radtour, die gleich mehr als zwei Stunden dauerte, waren die Triathlon-Frischlinge mit Eifer bei der Sache; selbst, als es einmal testweise zum Tetraeder hoch ging. „Da war ich platt“, gestand nicht nur ein Teilnehmer.

Zum Schwimmen gab es, bevor es ins Wasser ging, einführende Worte und kleine Beweglichkeits- und Kraftübungen. „Für eine bessere Wasserlage“, erklärten die Trainer. „Kaputt, aber auch glücklich, dass ich hier mitmache und mich dem stelle“, sagte eine Teilnehmerin auf die Frage, wie sie sich fühle nach drei absolvierten Einheiten. „Ich habe sogar gestern noch eine Schwimmeinheit eingelegt“, gestand sie.

Interessante Fakten zu der Gruppe: Das jüngste Mitglied ist 32, das älteste 58. Übrigens beides Frauen. Das angeblich schwache Geschlecht ist nicht unterrepräsentiert. 50 zu 50 ist das Verhältnis männlich/weiblich.

Die Rookies zeigten Bewegungsdrang und Willen. Sie versteckten sich auch bei der momentan herrschenden Kälte nicht hinter Ausreden. Dennoch: Bevor es an das „harte“ Training geht, wird darauf geachtet, dass die Grundlagen sitzen, Verletzungsrisiken minimiert und die gesundheitlich richtigen Techniken erlernt werden, auch, wenn es zunächst durch die ungewohnten (gesunden) Belastungen hier und da ein wenig Muskelkater gibt.

„Bereits nach drei Wochen werden die Rookies erhebliche Verbesserungen feststellen“, machte Fischer Mut. „Training hat unweigerlich eine verbesserte körperliche Verfassung zur Folge.“