SV Gladbeck 13 - Triathleten starten in Frankfurt und Roth

Profi Georg Potrebitsch gab seinen Vereinskameraden Giuseppe Zuddas,  Herbert  Piepel und Udo  Fischer Tipps, wie sie die zu erwartenden Hitzeschlachten in Frankfurt/Main und Roth am besten überstehen können.
Profi Georg Potrebitsch gab seinen Vereinskameraden Giuseppe Zuddas, Herbert Piepel und Udo Fischer Tipps, wie sie die zu erwartenden Hitzeschlachten in Frankfurt/Main und Roth am besten überstehen können.
Foto: SV Gladbeck 13
Was wir bereits wissen
Triathlon-Profi Georg Potrebitsch gab Teamkameraden, die in Frankfurt oder in Roth starten, Tipps, wie sie die Hitzeschlachten am besten überstehen können.

Gladbeck..  Der Ironman in Frankfurt/Main und die Challenge Roth locken an den nächsten beiden Wochenenden einmal mehr viele Triathleten an. Auch Aktive des SV Gladbeck 13 gehen wie in den vergangenen Jahren an den Start. Andre Moritz, Giuseppe Zuddas, Udo Fischer und Herbert Piepel holten sich jetzt bei Profi Georg Potrebisch Rat, wie sie die zu erwartenden Hitzeschlachten wohl am besten überstehen können.

Man nehme Sushi-Reis, Nüsse . . .

„Ganz wichtig bei diesem Wetter sind Salz und das Trinken“, betonte Potrebitsch. Er empfahl seinen Vereinskameraden die Einnahme von Salztabletten. „Den Tipp“, so der Hawaii-Teilnehmer von 2011 aus Gladbeck, „habe ich schon früh von dem jetzigen Bundestrainer der Triathleten bekommen. Und an den halte ich mich bis heute.“ Giuseppe Zuddas zeigte sich skeptisch. „Das muss ich erst einmal probieren“, so der neue Leiter der Triathlon-Abteilung der 13-er, der an seinen empfindlichen Magen dachte. Zuddas: „Ich habe es mit der Langdistanz im letzten Jahr probiert und musste aufgeben. Für mich ist die Ernährung die vierte und fast wichtigste Disziplin.“ Das süße und klebrige Zeug in den Tüten vertrage er nicht. „Außerdem schmecken die Sportgels ekelig.“

Potrebitsch empfahl das Rezept eines anderen Profis. Dafür werden Sushi-Reis, gemahlene Nüsse, Salz, Mandeln, Haferflocken und Rosinen als Zutaten gebraucht. „Dies wird zu einer Frikadelle zusammengepemmt, in Folie eingewickelt, in den Kühlschrank gelegt und an das Rad geklebt oder in die Tasche gepackt“, so der Gladbecker Berufs-Triathlet.

Fehler erlauben sich laut Potrebitsch viele Sportler gerade beim Radfahren - von der Übermotivation einmal abgesehen. „Sie vergessen zu trinken und zu essen. Und dann steigt man platt vom Rad“, so der 13-er. Was also ist zu tun? „Acht Liter Wasser trinken und futtern, futtern, futtern hilft euch, fit vom Rad zu steigen. Und dann müsst ihr frisch an den Marathon gehen, so als würde der Wettkampf jetzt erst beginnen.“

Diese Aussage quittierten Moritz, Zuddas, Fischer und Piepel mit einem Lachen. Sie stellen sich in Frankfurt (Zuddas) am Sonntag, 5. Juli, bzw. Roth eine Woche später der Herausforderung Langdistanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,195 km Laufen). „Gut, dass das Laufen nicht das große Problem ist, aber bis dahin muss ich beschwerdefrei kommen“, sagte Zuddas. Und weiter: „Ich muss sehen, dass ich mich nicht vorher zerlege.“

Für Udo Fischer, der anlässlich des Rookie-Projektes des SV 13 unlängst erfolgreich Neulinge für den ELE-Triathlon fit gemacht hat, ist „das gesunde Ankommen“ in Roth das oberste Ziel. Was erwartet Zuddas? „Für mich wird es wohl besonders schwierig, da ich es mit einer Langdistanz schon probiert habe und aussteigen musste. Mein Ziel also: Reinkommen.“

Georg Potrebitsch wird die 13-er ins Frankenland nach Roth begleiten. Weil er selbst noch nicht wieder fit ist - die WAZ berichtete - kann er nicht aktiv werden. Also wird er sich als Betreuer nützlich machen, um seinen Vereinskameraden zu helfen: „Ich nehme die Zwischenzeiten, werfe ihnen Essen zu und feuere sie an.“

In Roth werden neben Andre Moritz, Udo Fischer und Herbert Piepel in Alexandra Lewicki, Christian Storzer und Michael Walter noch drei weitere 13-er an den Start gehen. Beim Ironman in Frankfurt/Main am Sonntag, 5. Juli, vertreten Giuseppe Zuddas, Armin Oberhagemann und Peter Bockholt die Farben des Gladbecker Schwimmvereins.