SV Gladbeck 13 - Niederlage in de letzten Partie von Golo Wiegmann

Routinier Golo Wiegmann absolvierte gegen Oberhausen sein letztes Spiel für den SV Gladbeck 13.
Routinier Golo Wiegmann absolvierte gegen Oberhausen sein letztes Spiel für den SV Gladbeck 13.
Foto: WAZFotoPool
Was wir bereits wissen
Sein letztes Spiel für die Wasserballer des SV 13 bestritt Routinier Golo Wiegmann - die Gladbecker unterlagen WSG Oberhausen mit 7:9.

Gladbeck..  Die Wasserballer des SV Gladbeck 13 beendeten die Saison in der Bezirksklasse Ruhrgebiet mit einer 7:9-Heimniederlage gegen die WSG Oberhausen III. Damit schloss der Schwimmverein mit 16:8-Punkten die Punkterunde auf dem dritten Tabellenplatz hinter den Topteams WSF Mülheim 12 und DJK Poseidon Duisburg III (beide jeweils 20:4-Punkte).

SV Gladbeck 13 - WSG Oberhausen III 7:9.

Viertel: 1:2, 2:3, 2:1, 2:3.

SV Gladbeck 13: Marius Lindemann, Golo Wiegmann (1), Sebastian Neumann (2), Timm Schaeper (1),Matthias Wöllke, Maximilian Taube, Alexander Sieber (1), Jakob Krause; Thomas Stawiarski, Max Baumeister (1).

Voraussichtlich sein letztes Wasserballspiel für den SV 13 bestritt dabei Golo Wiegmann. Beruflich im Krefeld-Düsseldorfer Raum engagiert und demnächst privat mit seiner künftigen Ehefrau in Aachen heimisch, wird es dem Routinier nicht mehr möglich sein, weiterhin für die 13-er zu spielen.

Golo Wiegmann ist seit Kindesbeinen im SV 13. Er lernte in seinem Klub in den Kleinkinderkursen das Schwimmen, um dann später zu den Schwimmgruppen zu stoßen. Im Altern von zehn Jahren wechselte er zu den Wasserballer. Zusammen mit seinem Bruder Lars durchlief er alle Nachwuchsmannschaften und kam noch als Jugendspieler zu Einsätzen in der 1.Herrenmannschaft. Golo Wiegmann gehörte gemeinsam mit Lars, den Neumanns und den Zipfels auch der Mannschaft an, die unter der Regie von Spielertrainer Christoph van Bürk in der Oberliga groß auftrumpfte und damit zum besten Team der 13-er seit fast 30 Jahren avancierte. 2004 legte er zusätzlich seine Schiedsrichterprüfung in Bezirk ab und machte durch seine guten Leistungen am Spielfeldrand schnell auf sich aufmerksam. Wiegmann wurde daraufhin in den Kader der Schiedsrichter des Schwimmverbandes NRW auf Landesebene berufen, um als jüngster Unparteiischer Spiele auf Verbandsebene zu leiten. Als „Shootingstar“ von den Schiedsrichterbeobachtern bewertet, wurde er schnell zum neuen Hoffnungsträger im SV NRW. So war es nur eine Frage der Zeit, bis er zu seinem ersten Einsatz als Schiedsrichter in der 2. Wasserballbundesliga berufen wurde. Von den Funktionären oft gedrängt, sich auch in der 1. Liga einsetzen zu lassen, setzte Golo Wiegmann die Priorität jedoch auf sein BWL-Studium und das Wasserballspielen im SV 13.

In der Begegnung mit Oberhausen konnten die Gladbecker nicht in Bestbesetzung antreten. Weil Lars Wiegmann, Dominik Herber, Daniel Dieckmann, Daniel Porepp-Galiano und Markus Vetter fehlten, war eine sehr eine junge 13-er Mannschaft im Wasser des Freibades an der Schützenstraße. Die Oberhausener präsentierten sich zwar nicht schwimmerisch, dafür jedoch balltechnisch und - schließlich ausschlaggebend für die Niederlage - vor allem körperlich den Gladbeckern überlegen.

Das erste Viertel verlor der SV 13 mit 1:2. Und auch das zweite Viertel musste der Schwimmverein mit 2:3 an die vor allem in der Abwehr starken Gäste abgeben. Dabei vermochten es die 13-er nicht, aus herausgespielten Überzahlsituationen Tore zu erzielen.

Im dritten Abschnitt hatten sich die 13-er etwas besser auf den Gegner eingestellt, so dass sie diesen Spielabschnitt durch Treffer von Timm Schaeper, und Max Baumeister zu ihren Gunsten gestalten konnten. Im letzten Viertel spielten die jungen Gladbecker wieder zu unkonzentriert. Sie leisteten sich viele Fehlpässen, die in der gesamten Saison das größte Problem waren. Die Oberhausener zogen schließlich mit drei Toren davon. Am Ende setzte sich der Tabellenvorletzte mit 9:7 durch.