Stadtmeisterschaft Gladbeck - welche Regeln sollen gelten?

Die  Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist in Gladbeck ein echter Publikumsmagnet geworden.
Die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ist in Gladbeck ein echter Publikumsmagnet geworden.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Vor den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften treffen sich Trainer oder Betreuer aller teilnehmenden Klubs am Montag, 5. Januar, zu einer Vorbesprechung.

Gladbeck..  Trainer und/oder Betreuer aller Vereine, die an den Hallenstadtmeisterschaften teilnehmen, treffen sich auf Einladung der Fachschaft Fußball am Montag, 5. Januar, um 19 Uhr im Hotel Gasthaus Alte Post an der Humboldtstraße. „Hier werden“, betont Fachschafts-Sprecher Andreas Knittel, „gemeinsame Entscheidungen gefällt, welche Regeln für die Hallenstadtmeisterschaften 2015 in Gladbeck gelten sollen.“

Banden begrenzen das Spielfeld

Zwei wichtige Entscheidungen wurden bereits getroffen: Bei den Titelkämpfen, die vom 9. bis zum 11. Januar in der Halle Rentfort-Nord an der Enfieldstraße über die Bühne gehen, werden nicht die sogenannten Futsal-Bälle eingesetzt. Und außerdem wird das Spielfeld erneut durch Banden begrenzt.

Andreas Knittel weist in seiner Mitteilung zudem darauf hin, dass auch Schiedsrichter an dem Treffen am heutigen Montag teilnehmen werden. Die Unparteiischen werden den Trainern beziehungsweise Betreuern die angedachten Regeländerungen vorstellen.

Andernorts sind Titelkämpfe in der Halle bereits über die Bühne gegangen. In Dortmund beispielsweise, wo sie auf den traditionellen Hallenfußball setzten und dem Futsal, also der Fifa-Variante des Hallenkicks, demonstrativ die kalte Schulter zeigten. Gleiches geschah in Bottrop. Die WAZ Bottrop fasste das Ergebnis einer entsprechenden Sitzung der Sparte Fußball im Vorfeld der Meisterschaft mit den folgenden Worten zusammen: „Die Bande bleibt, das größere Spielgerät bleibt, die Regeln bleiben. Fußball bleibt!“ Lutz Radetzki, der Vorsitzende der Sparte Fußball, begründete die Entscheidung mit diesen Worten: „Wir sind der Ausrichter, nicht der Kreis oder der Verband, und wir werden die Regeln wie bisher anwenden.“