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Spitzentrio erlaubt sich keinen Patzer

13.11.2012 | 15:50 Uhr
Spitzentrio erlaubt sich keinen Patzer
Eher selten setzte sich der VfL Eintracht Hagen, hier mit Dorian Gollor am Ball, gegen die Wermelskirchener Defensive erfolgreich in Szene.Foto: WP/Peter Pickel

Gladbeck.   Der TuS Wermelskirchen, der Leichlinger TV und Bayer Dormagen leisteten sich an Spieltag zehn keine Fehler und gehen weiterhin vorneweg. Der VfL Gladbeck „bestraft“ den OSC Rheinhausen. Die Drittliga-Splitter.

Wermelskirchen, Leichlingen und Dormagen leisteten sich an Spieltag zehn keine Fehler und gehen weiterhin vorneweg. Die Drittliga-Splitter.

Mirko Szymanowicz fehlte dem OSC Rheinhausen bei der 24:26 (11:10)-Niederlage beim VfL Gladbeck an allen Ecken und Enden. „Mit Mirko hätten wir das Spiel klar gewonnen“, versicherte OSC-Trainer Jörg Förderer nach der Partie. Eine durch die Rheinhausener Verletzungsmisere sehr junge Duisburger Elf habe, so Förderer weiter, „am Kreis zu viele Fehler gemacht. Die hat Gladbeck brutal bestraft.“ Routinier Mirko Bernau sorgte zwar für mehr Ordnung in Reihen der Gäste, musste zum Spielende aber auch seiner suboptimalen körperlichen Verfassung Tribut zollen: „Ich hatte vor dem Spiel zweieinhalb Wochen nicht mehr trainiert.“

Spitzenreiter TuS Wermelskirchen fügte dem VfL Eintracht Hagen, der laut „Rheinischer Post“ einen „schwachen und blutleeren“ Auftritt hinlegte, eine empfindliche 24:39 (12:19)-Heimniederlage zu. Doch mehr als die Gala-Vorstellung des Spitzenreiters war die ungewisse Zukunft des TuS Wermelskirchener Thema in der Hagener Enervie Arena. Nachdem Spielertrainer Lars Hepp seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt hat, schossen jüngst immer wieder Spekulationen über die nähere und fernere Zukunft des Klubs ins Kraut - die die Akteure selbst gelassen sehen. TuS-Kapitän Frank Berblinger stellte klar: „Für uns waren es keine turbulenten Wochen. Wir wollen Spaß haben, und den haben wir. Als Mannschaft haben wir uns Ziele gesetzt, die wir auch weiterhin verfolgen. Wie es weitergeht, werden wir sehen.“ Nun sei der Verein in der Pflicht: „Er muss einen neuen Trainer finden, eine neue sportliche Leitung installieren und den Etat für die kommende Saison aufstellen.“

Der Leichlinger TV entschied das Spitzenspiel des zehnten Spieltags gegen den VfL Edewecht mit 31:27 (18:13) für sich. Damit bleiben die Blütenstädter bis auf einen Zähler an Tabellenführer Wermelskirchen dran. Ebenfalls weiterhin oben dabei ist der TSV Bayer Dormagen, der seine Auswärtsreise nach Ostwestfalen mit einem 37:30 (17:12) bei der TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld zu einem erfolgreichen Abschluss brachte.

Marcel Krischik

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