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Soest-Spiel weist VfL Gladbeck die Richtung

23.01.2015 | 15:31 Uhr
Soest-Spiel weist VfL Gladbeck die Richtung
Andreas Tesch, der Torwart des VfL Gladbeck, avancierte im Hinspiel gegen Soest zum Matchwinner.Foto: Oliver Mengedoht

Gladbeck.   Der VfL Gladbeck empfängt am Samstag, 24. Januar, in der Dritten Handball-Liga den Soester TV. Beide Mannschaften kämpfen um den Klassenerhalt.

Ein Vier-Punkte-Spiel wartet auf die Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck. Die Rot-Weißen empfangen nämlich den Soester TV in der Riesener-Halle, also einen Gegner, der auch verbissen um den Klassenerhalt kämpft. Der STV belegt zurzeit mit 8:26-Punkten den 15. und vorletzten Tabellenplatz, der VfL hat als Elfter 13:21-Zähler auf dem Konto - und nur noch drei Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz.

Andreas Tesch hütet das VfL-Tor

„Wir sollten dieses Spiel gewinnen, um den Abstand nach unten zu wahren“, betonte im Gespräch mit der WAZ VfL-Trainer Sven Deffte. Und weiter: „Unser Ziel muss es sein, zu Hause gegen Soest zu gewinnen.“ Dass es schwer werden wird, dieses Ziel zu erreichen, weiß niemand besser als der Coach der Gladbecker. „Der Soester TV“, so Deffte, „spielt unorthodox, in der Abwehr sehr flexibel und hält 60 Minuten lang das Tempo hoch.“ Max Loer sei der Dreh- und Angelpunkt des STV, so der Übungsleiter der Rot-Weißen weiter.

Dass der Trainer des VfL über Max Loer sprechen kann, über den Rückraumlinken Torben Voss-Fels oder auch über Schlussmann Markus Jostes, der zuletzt beim Erfolg der Soester über Schlusslicht HSG Wiesbaden eine klasse Partie bot, ist bereits ein Unterschied zu den beiden Vergleichen zuvor. Da hatten die Gladbecker ja das zweifelhafte Vergnügen, auf die Zweite von Minden und Gummersbach zu treffen, und wegen der WM-Pause vorher nicht genau zu wissen, ob und welche Profis spielen würden. „Dieses Mal“, sagte Deffte, „kennen wir die gegnerischen Spieler.“ Leichter werde die Aufgabe dadurch aber auch nicht.

Zur entscheidenden Figur könnte - wie im Hinspiel - Andreas Tesch avancieren. Der Schlussmann, der in der Saison 2011/2012 für den Soester in der Oberliga aktiv war, nagelte im September des vergangenen Jahres an seiner ehemaligen Wirkungsstätte den Kasten in der Schlussphase förmlich zu, so dass der VfL letztlich noch mit 34:31 gewinnen konnte. „Andy fängt im Tor an“, verriet Sven Deffte bereits am Freitag, „er kennt ja die Soester Jungs.“

Tim Deffte droht auszufallen

Offen ist noch, wer sich im Fall der Fälle als zweiter Schlussmann bereithält. Tim Deffte ist nämlich erkrankt. Die Nummer eins des VfL ging gestern aber davon aus, bis zum Spiel wieder einsatzbereit zu sein. „Sollte Tim ausfallen, haben wir immer noch Schmiddi in der Hinterhand“, so Sven Deffte. Schmiddi, also Michael Schmidt, bildete viele Jahre lang mit Tim Deffte das Torwart-Gespann der ersten Mannschaft und glänzte in der laufenden Runde mit starken Leistungen in der Landesliga-Formation der Gladbecker.

Während hinter Tim Defftes Einsatz ein Fragezeichen steht und Heiko Brandes sicher ausfällt, kann der VfL Gladbeck ansonsten seine beste Mannschaft aufbieten.

Ausgetragen wird der Vergleich zwischen dem VfL Gladbeck und dem Soester TV am Samstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr in der Riesener-Halle.

Thomas Dieckhoff

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2015-01-23 15:31
Gladbeck