SG Preußen Gladbeck II kassiert 1:5-Niederlage

Manchmal mochte Preußen-Trainer Michael Sandmann gar nicht mehr hinschauen.
Manchmal mochte Preußen-Trainer Michael Sandmann gar nicht mehr hinschauen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
In der Kreisliga A1 kassierte SG Preußen Gladbeck II zu Hause eine 1:5 (0:1)-Packung gegen den VfL Grafenwald.

Gladbeck..  Nachdem Schwarz-Gelb Preußen Gladbeck II bereits in der vergangenen Woche mit 1:4 beim VfB Kirchhellen unterlag, setzte es nun die nächste deutliche Pleite. Die erhoffte Reaktion gegen den VfL Grafenwald blieb folglich aus.

SG Preußen Gladbeck II -
VfL Grafenwald 1:5 (0:1)

SG Preußen Gladbeck II: Sadlowski, Schiller, Akgün (70. Opiolka), Balci (63. Noack), Piekny, Kartschall, Kabasakal, Vorobev, Skerra, Heidel, Kalin.

Tore: 0:1 (43.), 0:2 (63.), 0:3 (73.), 1:3 Kabasakal (75.), 1:4 (76.), 1:5 (90.).

Von Beginn an kamen die Gastgeber nicht in die Partie. Der VfL übernahm die Kontrolle und erspielte sich Möglichkeit um Möglichkeit. Auf der Gegenseite waren dagegen nur selten gefährlichen Situationen zu erkennen. Der verdiente Führungstreffer für den VfL fiel kurz vor dem Halbzeitpfiff. Einen gut getretenen Eckball nickte ein Wöller zum 1:0 ein (43.).

Die größte Chance für die Schwarz-Gelben hatte schließlich Yusuf Kalin. Der Mittelfeld-Stratege sah, dass der VfL-Keeper zu weit vor seinem Gehäuse stand und zog einfach aus knapp 45 Metern Distanz ab. Nur Zentimeter verfehlte der Gewaltschuss das Ziel (53.).

Zehn Minuten später erhöhten die Gäste auf 2:0. Ein Befreiungsschlag landete genau bei den Grafenwälder-Stürmern, die sich nicht zweimal bitten ließen. Durch einen individuellen Fehler der Preußen erhöhte der VfL schließlich sogar auf 3.0 (73.).

Etwas Hoffnung aus Sicht der Hausherren kam mit dem 1:3-Treffer durch Semih Kabasakal auf. Diese wurde jedoch nur knapp 30 Sekunden später wieder gedämpft. Nach dem Anstoß verteidigten die Gastgeber einen langen Ball schlecht und so tauchte ein VfL-Angreifer alleine vor Andreas Sadlowski auf, dem er keine Chance ließ. Den 5:1-Endstand stellten die Gäste schließlich in der Nachspielzeit her.

SGP-Trainer Michael Sandmann bilanzierte: „Das war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. So eine Leistung reicht nicht. Wir sind in einem tiefen Tal. Vielleicht liegt es daran, dass sowohl nach oben als auch nach unten nichts möglich ist.“