Rudow Berlin zieht Mannschaft aus der 2. Liga zurück

Andreas Packeisen, Geschäftsführer der TVG-Volleyballer, bedauert den Rückzug des TSV Rudow Berlin.
Andreas Packeisen, Geschäftsführer der TVG-Volleyballer, bedauert den Rückzug des TSV Rudow Berlin.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Rudow Berlin tritt in der Saison 15/16 nicht mehr in der 2. Frauenvolleyball-Liga an. Andreas Packeisen, Manager des TV Gladbeck, bedauert dies.

Gladbeck..  Berlin, Berlin . . . nein, in der nächsten Saison der 2. Frauenvolleyball-Bundesliga Nord fährt keine Mannschaft in die Hauptstadt. Der TSV Rudow, der die Runde 2014/2015 als Tabellensechster abgeschlossen hat, zieht, weil der Verein den erforderlichen Etat nicht mehr stemmen kann, seine Mannschaft zurück. Andreas Packeisen, Geschäftsführer der Volleyball-Abteilung des Vizemeisters TV Gladbeck Giants, bedauert diese Entwicklung. „Das war schließlich eine starke Mannschaft“, so der TVG-Manager.

Das Aus des TSV Rudow hatte sich abgezeichnet, auch wenn der in der Hauptstadt erscheinende Tagesspiegel Berlin kürzlich noch als „die Volleyball-Hauptstadt Deutschlands“ bezeichnet hat.

Auf der Homepage des Vereins wird die Entscheidung, zukünftig nicht mehr in der Zweiten Liga Nord anzutreten, folgendermaßen begründet: „Nachdem sich die Finanzierung der nun ablaufenden Saison 2014/15 schon als äußerst schwierig herausstellte, ist es nun für die kommende Saison, obwohl sich das Team um Trainer René Marschner sportlich qualifiziert hat, nicht mehr möglich, einen gesunden Etat zusammen zu stellen, und seriös aufgestellt eine weitere 2.Liga-Spielzeit in Angriff zu nehmen.“ Die Abteilungsleitung habe das Team schon vor einigen Wochen über die Entwicklung informiert.

Für den TSV Rudow Berlin ging somit mit dem Heimspiel gegen die SG Marmagen-Nettersheim am vergangenen Samstag nicht nur die Saison zu Ende. Der Verein gehörte sieben Jahre lang der Zweiten Liga an.