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Rentforter Bruchlandung

17.06.2012 | 20:19 Uhr
Rentforter Bruchlandung
Dieses Bild gibt einen Einblick in die Gefühlswelt der Rentforter Spieler nach der Pleite gegen Westfalia Langenbochum und dem damit feststehenden Abstieg in die Kreisliga A. Foto: Heinrich Jung WAZ FotoPool

Gladbeck.   Der BV Rentfort muss in der nächsten Saison wieder in der Kreisliga A um Punkte kämpfen. Am letzten Spieltag der Bezirksliga kassierte der BVR eine 1:3-Niederlage gegen Langenbochum. Weil der FC Marl siegte, steigen die Gladbecker ab.

In der 80. Minute war es an der Hegestraße plötzlich mucksmäuschenstill. Der Gast aus Langenbochum hatte gerade per Foulelfmeter das 2:1 erzielt. Der BVR stand sportlich am Abgrund - und stürzte ab. In der Nachspielzeit mussten die Gladbecker noch das 1:3 hinnehmen - damit stand das Team um Spielertrainer Marc Schäfer als Absteiger fest, weil der FC Marl, der bis dahin den ersten Abstiegsplatz belegt hatte, seine Partie beim BVH Dorsten mit 4:1 gewann.

BV Rentfort -
Westf. Langenbochum1:3 (0:1)

BV Rentfort: Kyas, Ludewig, Schwan, Schlichting, Goppert, Deucker (46. Hengstermann), Schäfer, Brom (65. Bartylla), Potratz, Helten, Pietrzak (65. Menze).

Tore: 0:1 (44.), 1:1 Helten (73., Handelfmeter), 1:2 (80., Foulelfmeter), 1:3 (90.+ 2).

Die Enttäuschung war beinahe mit den Händen zu greifen. Warum nur hatten sich die Gastgeber knapp 70 Minuten lang viel zu passiv verhalten, warum nur hatten sie die notwendige Aggressivität und Leidenschaft vermissen lassen? Volker Dyba, der Sportliche Leiter des BV Rentfort, konnte diese Fragen unmittelbar nach Ende der Partie nicht beantworten. „Dazu kann ich jetzt gar nichts sagen“, so Dyba, „dieses Spiel müssen wir erst einmal sacken lassen.“ Fest steht: Die Verantwortlichen werden in den nächsten Tagen viele Gespräche mit den Spielern führen müssen. Denn bislang sind sie geführt worden mit der Perspektive, auch in der nächsten Saison in der Bezirksliga vertreten zu sein. „Normalerweise“. sinnierte Dyba, „müssten die Jungs jetzt Charakter zeigen und mit uns in die Kreisliga gehen.“ Man darf gespannt sein . . .

Wie man gestern vor dem Anpfiff gespannt sein durfte. Früh jedoch deutete sich an, dass der BV Rentfort keinen guten Tag erwischt hatte. Abstiegskampf jedenfalls sieht anders aus als das, was die Platzherren in der Begegnung mit Langenbochum boten. Hätten die Gäste zur Pause mit 2:0 oder 3:0 geführt, hätte sich niemand beschweren können. Das Resultat nach den ersten 45 Minuten - es hieß 0:1 - war aus Rentforter Sicht noch das Beste am Spiel.

Besser wurde es erst nach dem Ausgleich, für den Steffen Helten bezeichnenderweise per Handelfmeter verantwortlich zeichnete. Nun kämpfte Rentfort, nun wehrten sich die Platzherren. Und kamen zu Chancen: Phillip Potratz hatte das 2:1 ebenso auf dem Fuß wie kurze Zeit später Dominik Menze.

Dann begann die 80. Minute. Langenbochum konterte, BVR-Torwart Martin Kyas foulte . . .

Thomas Dieckhoff

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2012-06-17 20:19
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