Rentfort ohne Chance gegen Hassel
23.10.2011 | 20:08 Uhr 2011-10-23T20:08:00+0200
BV Rentfort -
YEG Hassel
1:4 (1:2)
Am zehnten Spieltag musste sich der BV Rentfort dem Tabellenvierten YEG Hassel deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Rentforts Spielertrainer Marc Schäfer musste nach dem Abpfiff gestehen: „Diese Hasseler Mannschaft war nicht unsere Kragenweite.“
„Vielleicht hätten wir gegen YEG etwas ausrichten können, wären Leute wie Matthias Pietrzak, Marcel Cornelissen, Steffen Helten oder Colin Nowakowski dabei gewesen“, führte Schäfer aus. „So aber konnten wir heute nicht viel machen. Wir hätten uns in einigen Situationen cleverer anstellen können, dann wäre es wohl nicht so hoch ausgefallen“, analysierte Schäfer, der den Blick gleich wieder auf die nächste Aufgabe lenkte: „Die Sportfreunde Stuckenbusch stehen zwar auch oben, liegen uns aber schon eher.“
Die Gäste aus Hassel begannen druckvoll und schnürten den BVR schnell in der eigenen Hälfte ein. Vahdet Özbek, Ahmet Özkaya und zweimal Arthur Fell scheiterten in der Anfangsphase am Aluminium, am starken Kyas und an den eigenen Nerven. Chancen zur Gästeführung gab es folglich zur Genüge. Überraschend aber war es die Heimelf, die in in der 19. Spielminute in Führung ging. Philipp Potratz war am Hasseler Strafraum gefoult worden, den fälligen Freistoß verwandelte Serkan Kayikcioglu aus 18 Metern Torentfernung sehr sehenswert.
An den Kräfteverhältnissen änderte sich in der Folge nichts. Erst setzte Faruk Gülgün zum Solo an und tanzte sich durch die BVR-Defensive zum Ausgleich (28.), noch vor der Pause gingen die Gäste durch Eugen Fell mit 2:1 in Front (37.), nachdem Rentfort das Leder im Gewühl nicht aus dem eigenen Strafraum hatte klären können.
Nach der Pause dann flog Fabian Brom nach Foulspiel mit Rot vom Platz (60.). Eine diskussionswürdige Entscheidung. In Unterzahl fasste sich der BVR noch einmal ein Herz und kam durch Potratz sogar fast zum Ausgleich (67.). Im Gegenzug parierte Kyas einen Strafstoß der Gelsenkirchener, war bei den Treffern zum 1:3 (83.) und schließlich zum 1:4 (90.), beide durch Gülgün, aber machtlos.
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