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Prima Klima: VfL Gladbeck feiert 13. Sieg in Folge

05.02.2012 | 13:26 Uhr
Prima Klima: VfL Gladbeck feiert 13. Sieg in Folge
Andreas Hüsener avancierte in Hamm zum Spieler des Tages. Der VfL-Rechtsaußen erzielte sieben Treffer. Foto: Dinter /Archiv

Hamm/Gladbeck.   Der VfL Gladbeck feierte in der Handball-Oberliga den 13. Sieg in Folge. Der Spitzenreiter bezwang seinen Angstgegner ASV Hamm 2 deutlich mit 35:22 (20:10).

Der VfL Gladbeck bleibt in der Handball-Oberliga die Mannschaft der Stunde. Die Rot-Weißen ließen sich auch von Angstgegner ASV Hamm II nicht aus der Erfolgsspur bringen und gewannen in Hamm klar und deutlich mit 35:22 (20:10). Für den Spitzenreiter war das der 13. Sieg in Folge.

ASV Hamm 2 -
VfL Gladbeck22:35 (10:20)

VfL Gladbeck: T. Deffte (1. - 44.), Schmidt (44. - 60.) - Hüsener (7), Rauschel, Kintrup (5), S. Deffte, Schomburg (2), Marcinowski (1), Tesch (6), Müller (1), Mollenhauer (8/1), Schmedt (5), Dommann.
Spielfilm: 1:3 (5.), 4:8 (12.), 7:10 (15.), 7:14 (20.), 7:18 (26.), 10:20 (30.), 10:25 (36.), 14:27 (43.), 18:32 (52.), 22:35 (58.).

In der Halle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasium zu Hamm lief die 59. Minute, als der Mitte der zweiten Halbzeit für Tim Deffte eingewechselte VfL-Torwart Michael Schmidt erstmals einen gegnerischen Schuss abwehren konnte. Alle Gladbecker auf der Ersatzbank sprangen spontan auf und spendeten dem Schlussmann begeistert Beifall. Ganz so, als ob „Schmiddi“ das Team mit seiner Parade im Spiel gehalten hätte. Hatte er nicht, die Gäste aus dem Ruhrgebiet lagen nämlich mit 35:22 sicher in Führung. Die Szene beweist: Bei den Rot-Weißen herrscht ein prima Klima, der Spaß spielt mit.

Einseitige Partie

„Konsequenter“ als beim ersten Aufeinandertreffen - der ASV hat das Hinspiel in Gladbeck gewonnen - werde sich sein Team präsentieren, hatte VfL-Trainer Holger Krimphove vor dem Vergleich im Gespräch mit der WAZ angekündigt. Nach den 60 Minuten galt es festzustellen, dass die Mannschaft um Kapitän Sven Deffte sogar sehr viel konsequenter zu Werke ging und mit einer eindrucksvollen Leistung der Zweitvertretung des Zweitligisten auch nicht den Hauch einer Chance ließ.

Nach der einseitigen Partie fragten sich die mitgereisten Gästefans, wie der VfL in der Riesener Halle gegen den ASV Hamm 2 bloß verlieren konnte? „Im Hinspiel“, sagte am Samstagabend der zufriedene Holger Krimphove, „hat Carsten Schröder sein Tor vernagelt. Heute haben wir gut gegen ihn geschossen.“ Zudem habe sein Team Dainius Skarbalius besser im Griff gehabt. Anders als im Oktober des vergangenen Jahres schaffte es der routinierte Mittelmann des ASV dieses Mal nicht, die rot-weiße Deckung durcheinander zu wirbeln. „Skarbalius“, resümierte Krimphove, „hat seine Tore gemacht. Aber die haben wir in Kauf genommen. Dafür hat Hamm von außen nicht getroffen und kaum Gegenstoßtore erzielt.“

Der VfL Gladbeck präsentierte sich bei der ASV-Reserve einmal mehr bestens vorbereitet. Krimphove hatte beispielsweise geahnt, dass die Gastgeber einen seiner Rückraumakteure an die kurze Leine legen würden. „Das haben wir unter der Woche trainiert“, so der Coach. Und tatsächlich nahm Skarbalius den Halblinken Thorben Mollenhauer aus dem Spiel. Die Gäste ließen sich von dieser Maßnahme überhaupt nicht beeindrucken und brachten immer wieder Rechtsaußen Andreas Hüsener in Schussposition. Der frühere Ibbenbürener traf insgesamt sieben Mal.

Weil auch Michael Kintrup, im rechten Rückraum zu Hause, Kreisläufer Andreas Tesch und Mittelmann Jörg Schomburg im ersten Abschnitt immer wieder Lücken in der Hammer Abwehr fanden, war die Partie schnell entschieden.Die Gladbecker führten nach einer Viertelstunde mit 10:7, elf Minuten später stand es 18:7. Nach dem Wechsel stellte der neue Hammer Trainer Rob de Pijper auf eine 6:0-Deckung um. Schon war Mollenhauer im Spiel und erzielte im zweiten Abschnitt sechs seiner acht Tore.

Thomas Dieckhoff

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