Preußen sind in Resse krasser Außenseiter

Viktoria Resse – SG Preußen Gladbeck. Der erste Schritt für die abstiegsbedrohten Gladbecker Preußen ist getan. Mit dem 2:0-Erfolg über den FC Epe sorgten die Schwarz-Gelben zuletzt für eine kleine Überraschung im Tabellenkeller der Bezirksliga-Staffel 11. Zur Erinnerung: Das Hinspiel verlor der Liganeuling noch mit 1:5.

Auswärts noch ohne Punktgewinn

Am Sonntag, 28. März, wartet nun jedoch eine ungleich schwerere Aufgabe auf die Mannschaft von Trainer André Marcussen. Beim Spitzenreiter Viktoria Resse sind die Schwarz-Gelben naturgemäß Außenseiter. Nicht nur, dass SG Preußen im Abstiegskampf steckt und damit die Rollen klar verteilt sind. Vielmehr ist die Marcussen-Elf in der laufenden Runde auswärts noch ohne jeden Punktgewinn. Eine miserable Bilanz! „Resse ist eine absolut spielstarke Mannschaft“, sagt Preußen-Trainer André Marcussen, der zudem seinen Kollegen Peter Colmsee zu schätzen weiß. „Er macht gute Arbeit, achtet auf die Jugend und hat eine hervorragende Mannschaft aufgebaut.“ Dass beim Gegner die allseits bekannten Spieler Dominik Hannemann und Mike Naumann ausfallen werden, spielt für André Marcussen keine Rolle: „Stefan Colmsee ist der Kopf der Resser Mannschaft, ein Denker und Lenker.“ „Ich habe keine Zweifel, dass die Viktoria in der kommenden Spielzeit in der Landesliga spielt“, so Marcussen weiter. Herschenken möchte er die Punkte jedoch nicht einfach: „Wir werden es Resse so schwer wie möglich machen.Wir haben nichts zu verlieren und aus solchen Partien können wir nur lernen.“

Trainer lobt Torwart Dörnemann

Auf die zuletzt sichere Defensivreihe wird es vor allem ankommen: Zum ersten Mal in der noch jungen Bezirksliga-Karriere der Mannschaft blieb das Preußen-Team am vergangenen Spieltag ohne Gegentor. Marcel Dörnemann, der aus Kirchhellen gekommene neue Schlussmann der Schwarz-Gelben, präsentierte sich beim Erfolg über Epe in überragender Verfassung. „Ich glaube, dass er uns in dieser Saison noch Punkte retten wird“, lobt Marcussen seinen Neuling.

Anstoß: So., 15 Uhr, Im Emscherbruch.