Preußen siegen souverän
09.05.2010 | 20:51 Uhr 2010-05-09T20:51:00+0200
Gladbeck.Die Kreisliga- A-Partie zwischen SG Preußen Gladbeck und der Zweitvertretung der YEG Hassel endete mit einem verdienten Sieg für die Gastgeber.
SG Preußen Gladbeck -
YEG Hassel II
2:0 (1:0)
Preußens Trainer Thomas Bogdahn hatte nach Spielende wenig zu beanstanden. „Würden wir immer so spielen, wäre die Saison ganz anders verlaufen“, war sich Bogdahn sicher.
Schwarz-Gelb legte eine immense Laufbereitschaft an den Tag und nahm so einen im Laufe der Partie immer fahriger agierenden Gegner komplett aus dem Spiel. Nur die Anfangsviertelstunde ließ nicht gleich vermuten, wie souverän sich die Hausherren an der Konrad-Adenauer-Allee präsentieren würden.
1:0 durch Köhler
Beide Teams begannen druckvoll und versuchten, den gegnerischen Spielaufbau im Keim zu ersticken. So ergaben sich zunächst einige intensiv geführte Mittelfeldduelle, von denen eines nach überhartem Einsteigen eines Gegenspielers fast das vorzeitige Aus für Preußen-Kapitän Jan Kaiser bedeutet hätte. Den ersten Warnschuss gab nach acht Spielminuten der blendend aufgelegte Tim Goppert ab, seinen Volleyschuss nach technisch feiner Einzelleistung setzte er aber etwas zu hoch an.
Auf der Gegenseite hätten die Gäste aus Hassel nach 15 Minuten in Führung gehen können, aus spitzem Winkel fehlte jedoch ebenfalls die Präzision. Christof Bielec, der im Tor der Preußen Sebastian Babel vertrat, verlebte von da an einen ruhigen Nachmittag, denn dies sollte der erste und letzte erwähnenswerte Versuch der Gäste bleiben. In der Folgezeit riss Schwarz-Gelb das Spiel an sich.
Den unentwegten Druck der Heimelf münzte Kevin Köhler in der 29. Spielminute in die 1:0-Führung um. Energisch ging er die Gästeabwehr an und war plötzlich frei durch. Knallhart und flach schlug sein Schuss aus zehn Metern ein. Wenig später hatten zwei Mal Mark Schneider und Sascha Reimann das 2:0 auf dem Fuß, scheiterten aber unglücklich. So ging es mit dem 1:0 in die Kabine.
Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte: mit Dauerdruck der Preußen. Die Belohnung folgte in der 54. Minute: der quirlige Dennis Rühr störte erfolgreich einen Gästeakteur, der den Ball an der rechten Außenlinie an Goppert verlor. Goppert zog in den Strafraum und legte den Ball zur vorentscheidenden 2:0-Führung vorbei am Gäste-torwart ins lange Eck. Danach überließen die Preußen den Gästen den Spielaufbau, standen hinter aber so kompakt, dass für Hassel vorm Strafraum Schluss war. Dimitrij Vorobev, Sebastian Czygan, Koder Saado sowie Sascha Reimann hätten in den Schlussminuten das Ergebnis noch deutlicher gestalten können, frei vorm Tor fehlte ihnen allerdings die letzte Konzentration. Was jedoch zu verschmerzen war.
Bogdahn sieht seine Mannschaft trotz Personalmangels „auf einem guten Weg, auch im Hinblick auf die kommende Spielzeit“.
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