Preußen Gladbeck möchte den WM-Pokal präsentieren

Fußball-Weltmeister aus Gladbeck: Julian Draxler vom FC Schalke 04.
Fußball-Weltmeister aus Gladbeck: Julian Draxler vom FC Schalke 04.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Der DFB schickt den WM-Pokal auf die Reise. Preußen Gladbeck nimmt an der Aktion „Ehrenrunde“ teil und hofft, den Pott präsentieren zu dürfen.

Gladbeck/Frankfurt am Main..  Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) schickt den FIFA-Weltpokal auf die Reise. Wie der Verband mitteilt, können bei der Aktion „Ehrenrunde“ alle bundesweit 25500 Fußballvereine mitmachen. 63 Amateurklubs kommen am Ende in den Genuss, den Weltpokal einmal selbst präsentieren zu können. Aus Gladbeck bewirbt sich Schwarz-Gelb Preußen darum.

Peter Mattern, Geschäftsführer des Bezirksligisten, betont: „Um die Bewerbung eindrucksvoller zu gestalten, wird Preußen Gladbeck nur federführend auftreten, die Bewerbung aber im Namen aller Gladbecker Fußballvereine abgeben. Natürlich würden im Falle einer Zusage des DFB dann auch alle Vereine ein Kontingent an Tickets für den WM-Pokal-Besuch erhalten.“ Laut Mattern haben die Preußen schon Kontakt mit der Stadt aufgenommen.

„Warum soll der FIFA-WM-Pokal unbedingt zu Euch kommen? Was stellt Ihr auf die Beine, wenn der WM-Pokal zu Euch kommt? Wie wählt Ihr die 2014 Personen aus, die ihr persönliches Foto mit dem WM-Pokal bekommen sollen?“ Diese drei Fragen müssen alle Bewerber möglichst kreativ beantworten. Eine Jury wird dann Ende April die siegreichen Klubs im DFB-Portal fussball.de bekannt geben. Der WM-Pokal soll dabei durch alle Landesverbände im DFB gehen.

Wie der Verband mitteilt, ist geplant, den Weltpokal im späten August nach Westfalen zu schicken. Vereine können sich übrigens noch bis zum 2. April im entsprechenden Portal anmelden.

Ein Gladbecker hatte die Hand bereits am „Pott“ - bekanntlich gehörte der Rentforter Junge Julian Draxler vom FC Schalke 04 zum Aufgebot der deutschen Mannschaft, die im vergangenen Jahr in Brasilien Weltmeister wurde.