Potrebitsch peilt in Roth eine Top-Platzierung an
05.07.2012 | 17:41 Uhr 2012-07-05T17:41:00+0200
Roth/Gladbeck. 3200 Einzelstarter und 600 Dreier-Staffeln starten am Sonntag, 8. Juli, bei der Roth-Challenge. Erstmals nimmt der Gladbecker Profi-Triathlet Georg Potrebitsch an der renommierten Veranstaltung teil. Der 28-Jährige peilt eine Top-Platzierung an.
Georg Potrebitsch stellt sich einer neuen Herausforderung. Der für das Team 21run.com startende Gladbecker Profi-Triathlet stellt sich am Sonntag, 8. Juli, erstmals bei der renommierten Roth-Challenge der Konkurrenz. Und die ist handverlesen, schließlich wird im mittelfränkischen Roth erstmals seit 1987 wieder der Europameisterschafts-Titel vergeben.
„Ich hoffe auf ein brutal heißes Rennen auf dem Rad und etwas Regen beim Laufen“, sagt Potrebitsch in einem Interview mit dem Triathlon-Portal triathlon.de. Der 28 Jahre junge Gladbecker, der im vergangenen Jahr Deutscher Meister auf der Langdistanz wurde und beim Ironman in Frankfurt den vierten Rang belegte, peilt in Roth eine Top-Platzierung an, nachdem er zuletzt bei der Challenge Kraichgau auf dem zwölften Rang landete und dabei einen guten Eindruck hinterließ.
„Beim Challenge Roth“, sagt der Gladbecker, „starte ich mit Nummer neun und hoffe auf zwölf minus neun.“ Anders ausgedrückt: Er peilt Rang drei an. Potrebitschs persönlicher Favorit am Sonntag ist sein Teamkollege Timo Bracht. Der mehrmalige Ironman-Sieger sei einfach einer der besten auf der Langdistanz. „Timo wird am 8. Juli nur schwer zu schlagen sein“, mutmaßt Potrebitsch.
„Roth“ gehört zu den bekanntesten und traditionsreichsten Triathlon-Veranstaltungen in Deutschland. Von 1988 bis 2001 fand dort der Ironman Europe statt, seither gibt’s die Challenge, die Teil einer aktuell zwölf Rennen umfassenden Weltserie ist. Am Sonntag, 8. Juli, werden 3200 Einzelstarter und 600 Dreier-Staffeln an den Start gehen, 5000 Sportlerinnen und Sportler stellen sich also den Herausforderungen in Form von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Morgens um 6.30 Uhr in der Früh geht’s im Main-Donau-Kanal los, das Ziel befindet sich im Rother Stadtgarten. Laut Medienberichten wird mit einer sechsstelligen Zuschauerzahl gerechnet, falls die äußeren Bedingungen zumindest einigermaßen mitspielen.
„Junger Wilder“
Georg Potrebitsch dürfte dem zu erwartenden Trubel relativ gelassen entgegen blicken. Zwar zählt er mit seinen 28 Jahren laut triathlon.de immer noch zu den „jungen Wilden in der Triathlonszene“. Aber der Gladbecker ist bereits bei zu vielen Top-Events, den Ironman auf Hawaii eingeschlossen, gestartet, als ob ihn Zuschauermassen oder bärenstarke Konkurrenz aus der Ruhe bringen könnten.
Aus der Ruhe bringt ihn anderes, die Entwicklung im Profitriathlon nämlich. Es bleibe schwierig, sagt Potrebitsch, obwohl es mittlerweile unzählige Rennserien gebe und Konkurrenz das Geschäft belebe. Der Gladbecker weiter: „Auf der einen Seite verlangen die Organisatoren seit ein paar Jahren relativ hohe Gebühren für die ‘Profi-Lizenzen’, auf der anderen Seite werden die Preisgelder nicht erhöht, eher stagniert das Ganze.“ Prämien gebe es bei einigen sehr gut besetzten Rennen wenn überhaupt nur noch bis Platz sechs und nicht mehr bis Platz zehn. „Jedes Brötchen“, sagt Potrebitsch, „muss dann schwer erkämpft werden.“
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Ich wünsche Dir alles gute und eine Ladung Ersatzkörner am Solarer Berg.