Nur ein Schatten seiner selbst

Was ist aus den Kleeblättern der FC Gladbeck nur geworden? Noch vor vier Jahren stieg die Mannschaft in die Bezirksliga auf. Mit dem Abstieg nach nur einem Jahr war das Desaster an der Roßheidestraße jedoch perfekt. Kurze Zeit später übernahm Ufuk Ciger den Vorstandsvorsitz im Süden, Trainer Dirk Knappmann suchte mit etlichen Spielern das Weite. Nachfolge-Coach Klaus Kokott wurde bei seiner Arbeit kläglich im Stich gelassen und am Ende gar öffentlich vorgeführt. Übrigens ist Ciger – der mit großen Weltverbesserungs-Ansprüchen angetreten war – schon längst nicht mehr im Vorstand des FC zu finden. Er hinterlässt zweifelsohne eine Scherbenhaufen.

Der FC ist keine Anlaufstelle mehr für junge Sportler. Das ist wohl das schlimmste Urteil, was über einen Sportverein gefällt werden kann. Die Öffentlichkeitsarbeit ist miserabel, das Benehmen auf dem Platz lässt zu wünschen übrig (drei Ampelkarten, fünf rote Karten). Was der FC braucht ist ein starker Mann, der den Laden aufräumt und den Verein wieder von unten aufbaut. Die Voraussetzungen sind mit einer wunderschönen Bezirkssportanlage doch gegeben. Es braucht nur eine starke Hand!