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Fußball-Westfalenliga

Nullnummer in Zweckel

04.11.2012 | 18:43 Uhr
Nullnummer in Zweckel
Das Derby zwischen dem SV Zweckel - hier mit Jonas Schmidt (Mitte) und dem SC Hassel wurde durch Zweikämpfe geprägt.Foto: Olaf Fuhrmann

Gladbeck.   In der Fußball-Westfalenliga gab’s im Derby zwischen dem SV Zweckel und dem SC Hassel keine Tore zu sehen. Mit dem Unentschieden konnten am Ende beide Mannschaften gut leben.

Keine Tore im Derby: Der SV Zweckel und der SC Hassel trennten sich am zwölften Spieltag in einer kampfbetonten, aber zu keiner Zeit überharten Partie 0:0. Ein Unentschieden, mit dem letztendlich beide Teams gut leben konnten.

SV Zweckel - SC Hassel 0:0

SVZ: Grüger, Koch, Kaminski, Cakiroglu, M. Poloczek, Sabellek (71. Karagülmez), Trampe, Leifgen, Schmidt (78. Ucar), Ibrahim (62.Yigit), Krakala.

Auch wenn die 22 Akteure den etwa 200 Zuschauern – mehr wurden es im Dauerregen an der Dorstener Straße nicht - keine Tore boten: Sie wurden Zeuge eines intensiven Duells zweier Mannschaften, die sich zumindest in puncto Einsatz und taktischer Disziplin an diesem Nachmittag nicht viel vorwerfen lassen mussten. Das sahen auch ihre Trainer so. Günter Appelt, verantwortlich für die Heimmannschaft aus Zweckel, sprach von einem Punkt, mit dem er „gut leben“ könne, während SC Hassel-Coach Michael Schrank seine Mannen „gut dagegenhalten“ sah.

Auch in einem anderen Punkt waren sich die Trainerkollegen einig: „Ich habe in der Verbandsliga noch nie auf einem schlechteren Rasen gespielt“, sagte Schrank. Appelt pflichtete ihm bei: „Unsere Art, Fußball zu spielen, war auf diesem Untergrund nicht möglich.“

Die erste Torchance verzeichnete die Appelt-Elf für sich. Hassels Bastian van den Boom unterschätzte ein hohe Hereingabe, Ramadan Ibrahim lauerte am zweiten Pfosten und probierte es volley (15.), zielte aber zu ungenau. Bis hierhin bestimmten Mittelfeldduelle die Partie, um jeden Quadratzentimeter des nur schwer bespielbaren Untergrunds wurde leidenschaftlich gekämpft. Und so sollte es auch weitergehen, nur: Strafraumszenen blieben dabei auf der Strecke. Einen Aufreger gab es vor dem Pausenpfiff dann doch noch: SVZ-Keeper Dennis Grüger behauptete das Leder in höchster Not gegen einen heranstürmenden Hasseler und brachte diesen zu Fall (40.) Schiedsrichter Alexander Ernst erkannte nichts Regelwidriges – wohl eine korrekte Entscheidung des Unparteiischen Ernst, der ansonsten jedoch, so Schrank, „unnötige Hektik“ in die Partie brachte. Auch Appelt gestand leicht schmunzelnd ein, dass das Schiedsrichtergespann zumindest nicht seine, die Zweckeler Mannschaft, benachteiligt habe.

Unrühmlicher Höhepunkt besagter Hektik war der Platzverweis für Hassels Hassan El Hamad (80.), der sich – gerade ausgewechselt – ein Wort-Scharmützel mit Schiedsrichter-Assistent Julian Engelmann lieferte und sich Gelb-Rot abholte.

Marcel Krischik



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