Mit dem Abstieg nichts zu tun
21.02.2012 | 16:20 Uhr 2012-02-21T16:20:00+0100
Gladbeck. Die Kreisliga B ist spannend wie selten zuvor. Während die Zweckeler Reserve wie erwartet um den Aufstieg mitspielt, fallen besonders Wacker und die Preußen positiv auf. Erfreulich ist auch: So wirklich etwas mit dem Abstieg hat in dieser Spielzeit keine Gladbecker Mannschaft zu tun.
Die Kreisliga B ist spannend wie selten zuvor. Nicht ganz unbeteiligt sind da die Gladbecker Vereine. Während die Zweckeler Reserve wie erwartet um den Aufstieg mitspielt, fallen besonders Wacker und die Preußen positiv auf. Erfreulich ist auch: So wirklich etwas mit dem Abstieg hat in dieser Spielzeit keine Mannschaft zu tun.
SV Zweckel II
Erst am 13. Spieltag mussten die Grünhemden ihre erste Niederlage hinnehmen, ausgerechnet im Derby gegen FC Gladbeck II. Doch in dieser Runde ist das Team des Trainerduos Sören Schürer und Rainer Schluck zu einer echten Spitzenmannschaft gereift, auch wenn sie gegen den Tabellenführer aus Kirchhellen II am letzten Spieltag eine ziemlich bittere Niederlage hinnehmen mussten. Nichtsdestotrotz: Die Zweckeler Reserve ist voll im Soll, belegt mit 33 Punkten den zweiten Tabellenrang. Das Ziel „Aufstieg“ ist zum Greifen nah, und beim derzeitigem Stand würde dies auch tatsächlich glücken. „Diesen Platz wollen wir verteidigen, wenn nicht sogar noch auf Rang eins kommen“, sagt Schluck, der „im Großen und Ganzen zufrieden“ ist. „Ich bin optimistisch, dass wir es in diesem Jahr packen werden.“
Wacker Gladbeck II
Die Butendorfer spielen eine überraschend starke Saison. Dass es diesmal nicht um den Abstieg geht, sondern der Pfeil in die entgegengesetzte Richtung zeigt, zeichnete sich schon bei den Feldstadtmeisterschaften ab: Schließlich holten die Akteure von Carlos Gomes und Michael Kawohl dort überraschend den Titel. In der Liga konnte man dann an die guten Leistungen der Vorbereitung anknüpfen: 25 Punkte stehen für Wacker aktuell zu Buche. Richtig ärgerlich ist jedoch der vierfache Punktabzug durch den Einsatz einiger nicht spielberechtigter Spieler. Sei‘s drum. Auch von diesem Schock erholten sich die Wackeraner schnell und überwinterten auf dem vierten Tabellenplatz.
SG Preußen Gladbeck II
Dass die Preußen in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ist nicht weiter überraschend. Endlich haben die Schwarz-Gelben es geschafft, ihr Potenzial in Konstanz umzuwandeln: Der Lohn: Aktuell belegt die SGP-Reserve den fünften Tabellenplatz. Ganz oben anklopfen konnten die Schwarz-Gelben zwar nicht, doch war das auch nie das Ziel von Trainer Michael Sandmann. Mit 15 Gegentoren stellen die Gladbecker die zweitbeste Abwehr der Liga. „Wir sind zufrieden mit dem bisherigen Rang“, sagt Sandmann, der sich im Nachhinein dennoch über das ein oder andere Spiel ärgert. „Wichtig ist, dass wir unsere Fehler abstellen. Dann werden wir auch am Ende der Saison dort oben stehen.“
SB Gladbeck
Eine Hinrunde voller Höhen und Tiefen gab es für den vor Saisonbeginn neu an den Hartmannshof gekommenen Trainer Holger Zilcher. Erst hagelte es Klatschen, dann plötzlich folgten mitunter eindrucksvolle Siege. Dabei hätte man sich mit ein wenig Konstanz im Lager der Schwarz-Blauen einige Beinahe-Herzattacken sparen können. 34 Gegentore sprechen ihre eigene Sprache, daher geht Platz acht derzeit wohl in Ordnung. Doch auch in der Winterpause wollte zunächst keine Ruhe einkehren, Coach Zilcher wurde etwas überraschend seines Amtes enthoben. An den Ambitionen des Vereins hat dies aber nichts geändert. Auch mit dem neuen Trainer Gürsel Duygulu möchte man am Ende der Saison zwischen Platz fünf und acht landen, ließ der Vorsitzende Manfred Voss die WAZ wissen.
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