Marcussen bedankt sich bei den Fans

Gegen die SG Borken bestreitet SG Preußen Gladbeck das vorerst letztes Bezirksliga-Heimspiel. André Marcussen, der scheidende Trainer des Absteigers Schwarz-Gelb, wollte sich zur Partie nur kurz äußern.

Trainer mit Galgenhumor

„Das ist das letzte Heimspiel für mich als Preußen-Trainer und ich weiß, dass die vergangenen Wochen für manch einen Zuschauer unverständlich waren“, so Marcussen. „Trotzdem möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken. Viele Zuschauer haben uns unterstützt und waren auch stets auswärts mit dabei.“ Mit drei Punkten rechnet der Linienchef der Gladbecker nicht mehr. „Ein Heimsieg ist reines Wunschdenken, aber wer weiß, was noch alles passiert“, erklärt Marcussen mit hörbarem Galgenhumor.

Der Pessimismus des Trainers ist begründet. Zur Erinnerung: Am vergangenen Spieltag blamierten sich die Gladbecker einmal mehr, als sie bei Tabellenschlusslicht BVH Dorsten eine 1:8-Packung kassierten. Das Vorhaben von Marcussen, sich zumindest mit Anstand aus der Bezirksliga zu verabschieden, es wurde nicht in die Realität umgesetzt, weil dem Trainer schlicht und ergreifend keine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung stand. Er musste auf Akteure aus der A-Jugend zurückgreifen und auf Spieler, die in der Drittvertretung (!) nicht einmal zum Stamm gehören (!), um wenigstens einen zwölfköpfigen Kader aufbieten zu können. Anstoß: So., 15 Uhr, Konrad-Adenauer-Allee.