Kuschelkurs ist das falsche Signal!

Mein Gott, SG Preußen! Für diese Spielzeit haben sich alle Beteiligten ihr Armutszeugnis verdient. Der Abstieg war so sicher, wie das Amen in der Kirche. Schon vor Beginn der Serie wurden in der heimischen Fußballszene Wetten auf den Abstieg der Preußen abgeschlossen. Schließlich hat das Team einen Ruf, wie einen Donnerhall. Glückwunsch dazu, diesen hat es sich über die Jahre mit chronischen Einstellungsproblemen hart erarbeitet. Nun lassen sich alle Zweifel beseitigen: Der Aufstieg in die Bezirksliga war nicht mehr als ein Unfall!


Die Figur des Vorstands erscheint in diesen Tagen ähnlich verkorkst, wie der Zustand der Mannschaft. Zur Erinnerung: Mit Juan Perez – ein Trainer, welcher zuvor in drei Jahren zwei Mal abstieg – startete der Liganeuling in die Serie (!). Die Wahl auf André Marcussen aus Gelsenkirchen war alternativlos. Einen Gladbecker Coach für diese untrainierbare Mannschaft zu finden ist unmöglich. Marcussen wusste indes nicht, worauf er sich einließ. Es wäre mehr als ein deutliches und positives Signal des schwarz-gelben Vorstands gewesen, wenn der aktuelle Trainer hätte weiter arbeiten können. Porsch und Co. entschieden sich jedoch für einen Kuschelkurs und gegen die Vorstellungen von Marcussen. Schade! Chance verpasst!