Knappmann warnt vor bösem Ende
11.08.2010 | 18:07 Uhr 2010-08-11T18:07:00+0200
Gladbeck.Hoch gehandelt, tief gefallen. Nach dem 2:3 (1:3) im die Vorbereitung abschließenden Testspiel gegen den VfB Kirchhellen präsentierte sich der Fußball-A-Ligist FC Gladbeck keinesfalls als Aufstiegskandidat.
Der Bezirksligist aus Kirchhellen benötigte gerade einmal 23 Minuten, um die Partie zu entscheiden - brutto. Netto waren es gerade einmal acht. Nach einer viertelstündlichen Dominanz des FC markierten die Gäste in der 15., 16. und 23. Minute drei Treffer, die aus kapitalen Fehlern der Braucker Hintermannschaft resultierten. Seit der fatalen zweiten Halbzeit im Pokalspiel gegen den SV Zweckel, das das Team von der Roßheidestraße 0:9 verlor, krankt der Braucker Patient an einer auffallend hohen Fehlerquote. „Machen wir, was wir können, sind wir sehr gut. Aber wir machen nur Sachen, die wir nicht beherrschen“, moniert Trainer Dirk Knappmann einmal mehr.
Er wechselte zur Halbzeit sechs Spieler aus, Marcel Bertram und Thomas Nienziela verkürzten auf 2:3. Mehr war allerdings nicht mehr drin. Vor dem Saisonauftakt gegen den TSV Feldhausen sieht Übungsleiter Knappmann seine Mannschaft keinesfalls als das von einigen Konkurrenten hoch gehandelte Ensemble an: „Ich handle uns überhaupt nicht. Wir schaffen es ja nicht, auch nur das kleine Fußball-Einmaleins umzusetzen. In der Verfassung wird uns jeder Gegner aus jeder Liga schlagen.“ Verein und Mannschaft hätten viel in die Vorbereitung investiert. Sollten nun die ersten drei Spiele nicht deutlich besser werden, drohe eine Motivationsspirale nach unten. „Das kann böse enden“, warnt der FC-Coach noch ehe die Saison überhaupt begonnen hat.
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Knappi ist halt kein Trainer. Der kann nur Sprüche raushauen - sonst gar nix.