In Gladbeck - 26 Anfänger starten beim ELE-Triathlon

SV-13-Triathlonprofi Georg Potrebitsch (vorne) nahm an einer Laufeinheit der Frischlinge teil.
SV-13-Triathlonprofi Georg Potrebitsch (vorne) nahm an einer Laufeinheit der Frischlinge teil.
Foto: SV Gladbeck 13
Was wir bereits wissen
26 Teilnehmer des sog. Rookie-Projektes des SV Gladbeck 13 gehen am Donnerstag, 4. Juni, beim ELE-Triathlon rund um Wittringen an den Start.

Gladbeck..  „Wir fangen langsam an.“ Das waren die Worte von Udo Fischer beim Auftakt des Rookie-Projektes des SV Gladbeck 13 vor fast genau vier Monaten. Der Schwimmverein wollte Rookies, also Frischlinge, an den Triathlon heranführen. 29 Anfänger fanden nicht nur den Weg zum SV13 und zum Dreikampf, sondern sie blieben auch dabei. „Am Donnerstag dürften 26 von ihnen an den Start gehen. Unglaublich“, so Rookie-Projektleiter Fischer. Am Donnerstag, also am 4. Juni, steigt der ELE-Triathlon des SV 13 rund um Wittringen - und die Rookies sind dabei.

Ziemlich nervös und angekratzt sind die Frauen und Männer zwischen 30 und 58 Jahren, die nun beim ELE-Triathlon debütieren werden, in diesen Tagen. Sie machen sich Gedanken, wie der Ausstieg aus dem Schwimmbecken klappt, dass man bloß nichts an Material vergisst in die Wechselzone zu nehmen oder dass man schlichtweg durchhält. „Um die Ausdauer brauchen sich die Rookies keine Sorgen machen“, sagt Andreas Adamski, einer der Coaches. „Die Vorbereitungen liefen gut und der Testtriathlon vor zwei Wochen hat schon gute Ergebnisse gebracht“, ergänzt Jörg Fliß, der mit seiner Frau Heike die Laufgruppen betreute.

Insgesamt zehn Trainer engagierten sich in den vergangenen Wochen und Monaten. „Nicht nur das Training selbst war uns wichtig, sondern dass wir auch darüber hinaus Ansprechpartner sind“, so Fischer. Darüber hinaus hielt ein Physiotherapeut einen Vortrag zur Trainingsgestaltung und gab Tipps, wie man mit möglichen orthopädischen Einschränkungen umgehen kann. Zudem bot Jörg Fliß einen Fahrradworkshop an.

Sogar der SV-13-Profi Georg Potrebitsch fand sich zu einer Lauf-Übungseinheit im Stadion ein. Mitten in seiner trainingsintensiven Zeit schaute er vorbei und machte die eine und andere Übung zur Motivation aller mit. „Eine schöne Geste den Anfängern gegenüber“, so Fischer. „Kein Problem, mache ich gerne, wenn es sich einrichten lässt. Schließlich leite ich ja auf Mallorca auch Trainingsgruppen“, so der Gladbecker Profi.

„Wie geht es nach dem ELE-Triathlon weiter?“ „Kann mir mal einer sagen, was ich mit der vielen Zeit ab 5. Juni mache?“ Fragen, die eine Fortführung des Programms fordern. „Mal sehen“, dämpft Fischer erst einmal die Erwartungen. „Am Mittwoch nach dem Triathlon gibt es mehr Infos.“