Hegestraße bleibt eine Festung - BVR gewinnt 5:1
03.10.2010 | 18:18 Uhr 2010-10-03T18:18:00+0200
Gladbeck.Die Hegestraße bleibt eine Festung. Mit 5:1 bezwang der BV Rentfort die Sportfreunde aus Stuckenbusch. Damit feierte der BVR im vierten Heimspiel den vierten Sieg.
BV Rentfort -
SF Stuckenbusch
5:1 (3:0)
„Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, gab nach dem Schlusspfiff BVR-Trainer Frank Frye zu. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft war der Übungsleiter trotz des deutlichen Erfolgs nur bedingt zufrieden, weil die Rentforter kaum einmal ihr Kombinationsspiel aufzogen. Überhaupt nicht kritisieren konnte Frye hingegen die Chancenauswertung. Vier, fünf richtig gute Gelegenheiten erarbeiteten sich die Platzherren in den 90 Minuten, vier nutzten sie zu Toren.
Kunstschuss
Zudem traf Michel Lüddecke nach knapp einer Stunde aus gut und gerne 30 Metern Distanz zum 4:1. Ein Kunstschuss in den Winkel und ein Treffer, den der Rentforter Coach als „sehr wichtig bezeichnete“. Denn nur 180 Sekunden zuvor war den durchaus gefällig aufspielenden Gästen das verdiente 1:3 geglückt.
Nach Lüddeckes Tor war die Partie entschieden. Die Rentforter wurden zwar direkt im Anschluss an das 4:1 wieder ein wenig nachlässig, Stuckenbusch konnte seine Chancen aber nicht mehr in weitere Tore ummünzen. So blieb es 17 Minuten vor dem Abpfiff BVR-Stürmer Matthias Pietrzak vorbehalten, den Endstand herzustellen.
In der Anfangsphase der Partie hatte nichts auf einen hohen Sieg der Rentforter hingedeutet. „Werdet langsam wach“, forderte Frye nach knapp einer Viertelstunde die Seinen auf, die bis zu diesem Zeitpunkt offensiv noch gar keine Akzente gesetzt hatten. Der erste gut vorgetragene Angriff führte dann aber gleich zum Erfolg. Dominik Menze spielte einen Pass in die Tiefe, Jason Hengstermann war zur Stelle und schob das Leder flach am Torwart der Gäste vorbei ins rechte untere Eck. 1:0 für den BVR durch einen Treffer aus dem Nichts. Und auch die zweite Offensivaktion schlossen die Rentforter mit einem Tor ab, verantwortlich dafür zeichnete Lüddecke mit einem platzierten Kopfball. Eine Minute vor dem Gang in die Pause schraubte der diesmal blasse Philipp Potratz das Ergebnis gar auf 3:0.
Drei Chancen, drei Tore - effizienter als der BV Rentfort in der ersten Halbzeit kann eine Mannschaft gar nicht spielen.
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