GW Schultendorf kann für die Landesliga planen

Matthias Langer holte im Doppel mit Thomas Roth in Heisingen den einzigen Punkt für GW Schultendorf.
Matthias Langer holte im Doppel mit Thomas Roth in Heisingen den einzigen Punkt für GW Schultendorf.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Grün-Weiß Schultendorf ist nach der 1:9-Pleite bei der SG Heisingen praktisch aus der Tischtennis-Verbandsliga abgestiegen.

Gladbeck/Essen..  Keine Hoffnungen mehr auf den Erhalt der Tischtennis-Verbandsliga darf sich der TTV Grün-Weiß Schultendorf machen. Die Gladbecker kassierten in ihrem vorgezogenen letzten Saisonspiel bei der SG Heisingen eine 1:9-Niederlage. Somit kann das Team um Sebastian Hermanski die Punkterunde bestenfalls als Vorletzter abschließen.

Die Mannschaft, die in der Endabrechnung den vorletzten Rang belegt, nimmt an einer Relegation teil. Sollte der SVM Essen, der zurzeit Schlusslicht ist, in seiner letzten Partie auch nur einen Punkt holen, wären die Schultendorfer sogar direkt abgestiegen. Was aber kaum etwas ändern wird: Denn die Wahrscheinlichkeit, über die Abstiegsrunde die Klasse zu halten, tendiert in diesem Jahr praktisch gegen Null. Und so müssen die Gladbecker nun davon ausgehen, in der nächsten Saison wieder in der Landesliga anzutreten.

Der Abstieg, betonte der GWS-Vorsitzende und Spieler Sebastian Hermanski bereits vor ein paar Wochen in einem Gespräch mit der WAZ, sei kein Beinbruch. „Wir sind“, so Hermanski, „nicht so verbissen.“

In der Begegnung mit der SG Heisingen holten Matthias Langer/Thomas Roth einen Punkt für die Schultendorfer. Die beiden anderen Doppel gingen jeweils im fünften Satz verloren. Das war’s dann aber auch schon, alle Einzel gingen mehr oder weniger glatt an Heisingen. Nach nicht einmal zwei Stunden war die Partie schon entschieden.