FC Gütersloh spielt weiter

Der FC Gütersloh, finanziell angeschlagener Konkurrent des SV Zweckel in der Fußball-Oberliga Westfalen, wird seine Mannschaft zur Winterpause nicht vom Spielbetrieb abmelden. Das entschieden jetzt die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung des Vereins.

Etatlücke in Höhe von 70000 Euro

Der Klub steht weiterhin vor der Aufgabe, in den nächsten Wochen und Monaten eine Etatlücke in Höhe von rund 70000 Euro zu schließen (die WAZ berichtete). Dabei helfen soll beispielsweise ein Freundschaftsspiel gegen den Zweitligisten DSC Arminia Bielefeld, das im Januar ausgetragen werden soll.

Die Spieler des FC Gütersloh, die sich mit 21 Punkten auf der Habenseite bereits in die Winterpause verabschiedet haben, wissen nun also, dass es zunächst einmal weitergeht. Am 4. Januar werden sie sich zur ersten Trainingseinheit unter der Regie von Heiko Bonan treffen. Der Coach wagt indes zu bezweifeln, dass ihm dann noch alle Akteure aus seinem Kader zur Verfügung stehen werden. „Die Jungs“, so Bonan zum „Westfalen-Blatt“, „sind nicht dumm. Sie werden sich Gedanken machen.“ Weil dem FC Gütersloh nach wie vor die Insolvenz droht, können die Spieler, die nicht bereit sind, den risikoreichen Weg des Vereins mitzugehen, sich bis zum 31. Dezember vom FCG abmelden.