FC Gladbeck plant einen Neubeginn

Unter der Regie von Trainer Tolga Öztürk plant der FC Gladbeck in der Kreisliga B einen Neubeginn.
Unter der Regie von Trainer Tolga Öztürk plant der FC Gladbeck in der Kreisliga B einen Neubeginn.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
Nach dem Abstieg in die Kreisliga B will sich der FC Gladbeck neu aufstellen. Der Traditionsverein will zwei Teams in der B-Liga an den Start schicken.

Gladbeck..  Der FC Gladbeck plant nach dem Abstieg in die Kreisliga B einen Neuanfang. Einleiten soll diesen Prozess Trainer Tolga Öztürk, der den Traditionsverein aus Brauck auch in der neuen Spielzeit betreuen wird. Am Kader wird laut dem Übungsleiter bereits fleißig gebastelt.

Görlitz legt Trainerposten nieder

„Wir wollen eine junge Mannschaft aufbauen“, betont im Gespräch mit der WAZ FC-Vorstand Antonio Pereira, „wir werden sehen, wie stark die Liga ist. Ich möchte nicht das Ziel ausgeben, den Aufstieg direkt zu schaffen, jedoch wollen wir dafür sorgen, dass im Gladbecker Süden wieder vernünftiger Fußball geboten wird.“

Eine wichtige Entscheidung ist an der Roßheidestraße schon gefallen: Der FC Gladbeck wird in der Saison 2015/2016 zwei Mannschaften in der Kreisliga B an den Start schicken. „Die Erste wird von der Zweiten schon getrennt werden“, betont Öztürk. „Aber natürlich werden wir uns gegenseitig helfen, wenn Probleme auftauchen sollten.“

Öztürk plant für die Erstvertretung nur mit fünf bis sechs Akteuren aus dem Abstiegs-Aufgebot, ansonsten werde eine komplett neue Mannschaft auflaufen. Namen wollte der Trainer noch nicht verraten: „In der Vorbereitung wird sich alles herausstellen. So lange noch nichts sicher ist, wird nichts herausgegeben.“

Weil das Team völlig umgekrempelt wird, hält sich Öztürk mit einer Prognose oder der konkreten Formulierung eines Saisonziels wie Antonio Pereira erst einmal zurück: „Wir müssen zunächst gucken, wie sich alles entwickelt. Wir werden anfangs Zeit brauchen. Stabilität und Konstanz ist erst einmal unser wichtigstes Ziel.“ Das habe im Moment die höchste Priorität. Letztendlich gibt der Trainer aber doch zu, dass er mit seinen Schützlingen oben angreifen will: „Natürlich soll es für uns in der Tabelle so weit wie möglich nach oben gehen.“

Und was passiert künftig mit der Zweitvertretung? Für diese Mannschaft muss der FC erst einmal einen neuen Trainer finden. Christian Görlitz steht künftig nämlich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. „Als Nachfolger wird es eine interne Lösung geben“, so Görlitz.