Ex-Gladbecker Kintrup macht Pause vom Handball

In Aktion: Bilder wie dieses wird es in der neuen Saison des ehemaligen VfL-ers Michael Kintrup nicht geben. Der 26-jährige Rückraumrechte hat seinen Vertrag mit Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen aufgelöst.
In Aktion: Bilder wie dieses wird es in der neuen Saison des ehemaligen VfL-ers Michael Kintrup nicht geben. Der 26-jährige Rückraumrechte hat seinen Vertrag mit Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen aufgelöst.
Foto: Biene Hagel
Was wir bereits wissen
Der ehemalige Spieler des VfL Gladbeck, Michael Kintrup, hat seinen Vertrag mit Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen aufgelöst.

Gladbeck/Nordhorn..  Michael Kintrup, der mit dem VfL Gladbeck anno 2012 in die Dritte Liga aufgestiegen ist und der zuletzt für den Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen aktiv war, legt in der neuen Saison eine Handball-Pause ein. Der 26-jährige Rückraumrechte hat in Nordhorn seinen Vertrag aufgelöst. Begründung: Kintrup möchte sich auf den Abschluss seines Jurastudiums konzentrieren.

Entscheidung getroffen

Wer Michael Kintrup gut kennt, der weiß, dass er nun nicht zum Hörer greifen muss, um ihn zu überreden, für Verein X oder Y zu spielen. Er hat seine Entscheidung getroffen und wird daran festhalten. Und das aus gutem Grund. „Vor ein paar Wochen“, zitieren die Grafschafter Nachrichten den Handballer, der in Gladbeck sowohl beim Publikum als auch in der Mannschaft überaus beliebt ist, „habe ich Angebote namhafter Kanzleien in Düsseldorf und Hamburg bekommen und mich entschlossen, eines dieser seltenen Angebote anzunehmen.“ Er werde sich nun, so Michael Kintrup zu der Zeitung, zunächst ganz und gar auf den Abschluss seines Studiums konzentrieren.

Zu Gast im Nordpark

In Nordhorn lief es für den Linkshänder in der vergangenen Meisterschaftsrunde gut. Er absolvierte 35 Zweitliga-Partien für die HSG, die lange Zeit um den Aufstieg in die deutsche Eliteklasse mitspielte und am Ende den vierten Platz belegte. Dabei erzielte Michael Kintrup 20 Treffer.

Für den VfL Gladbeck war der Blondschopf erstmals in der Zeit zwischen 2009 und 2013 aktiv. Seinerzeit war er mit Trainer Holger Krimphove aus Ibbenbüren an die Schützenstraße gewechselt. In der Saison 2013/2014 wechselte er zum Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten, wo Michael Kintrup allerdings, auch infolge von Verletzungspech, nicht richtig Fuß fassen konnte.

Anfang 2014 kehrte er schließlich zum VfL Gladbeck zurück, um „seinem“ Verein in der Rückrunde im Abstiegskampf der Dritten Liga West zu helfen. Danach schloss sich Kintrup der HSG Nordhorn-Lingen an.

Den Kontakt zu den Rot-Weißen hat der schussgewaltige Rückraumrechte stets behalten. Unlängst noch schaute er beim Beachhandball-Turnier des VfL Gladbeck im Nordpark vorbei.