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Volleyball Regionalliga

Es reicht wieder nicht für den TV Gladbeck

12.02.2012 | 14:54 Uhr
Es reicht wieder nicht für den TV Gladbeck
Nico Götzel (re.) und der TV Gladbeck bewiesen beim VC Menden-Much Moral. Ungeachtet dessen musste sich das Tabellenschlusslicht am Ende erneut knapp geschlagen geben. Foto: Peggy Mendel/WAZFotoPool

St. Augustin/Gladbeck.   Es soll wohl nicht sein: Der TV Gladbeck, Tabellenschlusslicht in der Volleyball-Regionalliga, kassierte auch beim VC Menden-Much eine knappe 2:3-Niederlage.

Wieder haben sie gekämpft und Rückstände gedreht. Und wieder hat es am Ende für den abgeschlagenen Tabellenletzten nicht ganz gereicht: Die Regionalliga-Volleyballer des TV Gladbeck verloren auch gegen den VC Menden-Much im Tiebreak.

VC Menden-Much -
TV Gladbeck3:2

Sätze: 25:19, 25:17, 28:30, 23:25, 15:8.
TV Gladbeck: Muschellik, Weigand, J. Sitter, Kerman, Wüllner, Ophey, Grabbe, Steckel, Götzel, Root.


Gegen 21 Uhr am Samstagabend lag der TV Gladbeck in Menden eigentlich schon hoffnungslos zurück: 0:2 in Sätzen, 21:24 in diesem dritten Durchgang. Drei Matchbälle hatten die Gastgeber also, und niemanden hätte es gewundert, wenn sich die Blau-Weißen in ihr Schicksal ergeben hätten.

Doch auch nach 15 Niederlagen in Folge, nach all den Rückschlägen drumherum, zeigte die Mannschaft von Trainer Jens Ungruhe eine beeindruckende Moral, wehrte erst die Matchbälle ab und kämpfte sich dann sogar noch in den Tiebreak.

Grundmotiv

Danach sah es, wie gesagt, lange Zeit nicht aus. Erst eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn kamen die Gladbecker, von überfüllten Straßen gebeutelt, in der Halle an. Nicht dabei waren bekanntlich die verletzten Stammkräfte Jonas Kastien und Dirk Willebrand. Und auch dem Schiedsgericht war, so Ungruhe, „überhaupt nicht daran gelegen, dass wir gewinnen“.

So schleppte man sich halbwegs auf Augenhöhe durch die ersten beiden Sätze, die am Ende aber immer Menden-Much für sich entschied.

Dass seine Mannschaft dann aber noch zurückkam, nötigte Ungruhe höchsten Respekt ab. „Eine Wahnsinnsmoral von den Jungs“, lobte er seine Spieler, die auch in den folgenden Durchgängen immer wieder Rückstände wettmachten. Im fünften Satz aber fehlte dann einfach die Substanz, vielleicht auch die nötige Abgeklärtheit.

Dieser Spielverlauf verdichtet sich mittlerweile zum Grundmotiv der Gladbecker: Immer wieder stehen die TVer auf; das wirklich Tragische daran ist nur, dass sie ganz am Ende einmal zu wenig aufstehen.

Jens Conrad

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