Ein Song für den SV Zweckel

Fans des SV Zweckel steuerten zum neuen Vereinslied den Hintergrund-Gesang ein.
Fans des SV Zweckel steuerten zum neuen Vereinslied den Hintergrund-Gesang ein.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Harald A. ist Fan des Fußball-Oberligisten SV Zweckel und Musiker. Jetzt komponierte der 54-Jährige ein Lied für seinen Lieblingsklub.

Gladbeck..  Harald A. ist Fan des SV Zweckel. Seit Bezirksliga-Zeiten drückt der Gladbecker den Grünhemden die Daumen und hat kaum ein Heim- oder Auswärtsspiel verpasst. Ein Fußball-Verrückter im positiven Sinne also ist dieser 54-Jährige. Und noch etwas mehr: Harald A. ist ambitionierter Musiker. Nun hat er dem SVZ ein Lied geschrieben, das er dem Klub schenken wird.

Fans fungieren als Chor

„Es ist ein kleines Dankeschön an den SVZ für die letzten fünf Jahre“, sagt der Gitarrist und Bassist. Vorgestellt werden soll der Song anlässlich des Oberliga-Spiels des SV Zweckel am Sonntag, 1. März, gegen den FC Eintracht Rheine auf dem Platz an der Dorstener Straße.

Eingespielt wurde das schmissige Lied im United-Sound-Tonstudio, im Herzen des königblauen Schalke. Einige Anhänger des SV Zweckel steuerten in der vergangenen Woche den Hintergrund-Gesang bei, ansonsten zeichnete Harald A. für Musik, Text und Arrangement verantwortlich. Ulrich Wloch, Vorsitzender des Traditionsvereins aus dem Gladbecker Norden, kam am Freitagabend unmittelbar vor dem Anpfiff des Nachholspiels gegen Westfalia Rhynern schon einmal in den Genuss, einen Rohmix des Songs zu hören. Der Chef der Grünhemden war begeistert! Wird’s von dem neuen Zweckeler Vereinslied auch eine CD geben? Ausschließen wollten das der fußballbegeisterte Musiker und der Vorsitzende des Klubs nicht.

„Ich bin ein Hardcorefan“, sagt Harald A.; Ulrich Wloch kann dies ohne Wenn und Aber bestätigen. „Er hat in den vergangenen Jahren maximal zwei Auswärtsspiele verpasst.“ Und bei einem dieser Fahrten kam dem 54-Jährigen, der übrigens bei Wacker in Butendorf fußballerisch aufwuchs und dessen Herz erst seit ein paar Jahren für den SVZ schlägt, die Idee, für „seinen“ Verein ein Lied zu schreiben. Als - siehe oben - Dankeschön für spannende und siegreiche Spiele, als Dankeschön für jede Menge Spaß an der Dorstener Straße und auf den Fußballplätzen der Bezirks-, Landes-, Verbands- und Oberliga.