Dyba wünscht sich faire Hallen-Titelkämpfe in Gladbeck

Volker Dyba, Leiter der Fachschaft Fußball, sagt: „Allen muss klar sein, dass es nicht um die Weltmeisterschaft geht.“
Volker Dyba, Leiter der Fachschaft Fußball, sagt: „Allen muss klar sein, dass es nicht um die Weltmeisterschaft geht.“
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft werden am Freitag, 9. Januar, eröffnet. Fachschaftsleiter Dyba hofft auf 2000 Zuschauer.

Gladbeck.. Um 18 Uhr eröffnen am Freitag Schwarz-Gelb Preußen Gladbeck und der BV Rentfort die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft 2015. Vor dem ersten Anpfiff sprach die WAZ mit Fachschaftsleiter Volker Dyba über das prestige- und publikumsträchtige Event.

Herr Dyba, in Gelsenkirchen musste am vergangenen Wochenende beim Endrundenturnier um die Hallen-Stadtmeisterschaft die Polizei gerufen werden, weil sich offenbar einige Spieler nicht im Griff hatten. Ich nehme mal an, Sie wünschen sich für die nächsten Tage . . .

Dyba: . . . dass unsere Meisterschaften wie seit vielen Jahren ohne Ausschreitungen über die Bühne gehen. Allen, Spielern, Trainern und Zuschauern, muss klar sein, dass es in Rentfort-Nord nicht um die Weltmeisterschaft geht. Die haben wir schließlich schon im vergangenen Sommer in Brasilien gewonnen.

Seit einigen Jahren sind die Hallen-Stadtmeisterschaften zum Publikumsmagneten avanciert. Mit wie vielen Fans rechnen Sie dieses Mal? Am Wochenende spielen schließlich sowohl die VfL-Handballer als auch die Zweitliga-Volleyballerinnen des TV Gladbeck zu Hause.

Im vergangenen Jahr haben wir die 2000-Zuschauer-Marke geknackt. Ich hoffe, dass auch dieses Mal wieder so viele kommen. Wir haben 2000 Flyer drucken lassen und verteilt. Die Handballer und Volleyballer sollten uns keine Zuschauer kosten, die haben ein anderes Publikum.

Bei den Erstmannschaften treten nur noch sieben Teams an, weil in den vergangenen Jahren Rot-Weiß, TSB, Germania, GSK, Rosenhügel und die Alemannia von der Bildfläche verschwunden sind. Ist das nicht eine besorgniserregende Entwicklung?

Diese Entwicklung war unvermeidlich und sie wird sich wohl weiter fortsetzen. Andere Vereine werden fusionieren. Dass jetzt nur noch sieben Erstmannschaften antreten, ist halt so. Weil wir dieses Mal auch die B-Junioren hinzugenommen haben, spielen am Wochenende aber insgesamt 28 Mannschaften um vier Titel (Erst- und Reservemannschaften, A- und B-Junioren; d. Red).