Duisburger Spieler giften sich an

„Der kleine Funken Hoffnung“, schrieb der Wiesbadener Kurier nach der 33:36-Niederlage des Drittliga-Schlusslichts HSG Wiesbaden beim ebenfalls abstiegsbedrohten VfL Gladbeck, „er ist schon wieder (fast) erloschen.“ Ernüchterung sei eingekehrt, so das Blatt weiter. Und es zitiert HSG-Trainer Stephan Metz, der betonte: „Das war klarer, als es das Ergebnis aussagt.“ HSG-Rückraum-Mann Simon Engel: „Das war schon ernüchternd. Wir hatten uns nach dem Sieg in Krefeld durchaus etwas ausgerechnet. Es wird von Spiel zu Spiel schwieriger.“

Löwen: Sechste Pleite in Serie

Das könnten sie auch in Duisburg sagen. Die personell gebeutelten Löwen kassierten im zweiten Kellerduell des 20. Spieltags eine 22:26-Niederlage in Ratingen. Es war die sechste Pleite in Folge für den Drittletzten, der nunmehr fünf Zähler weniger auf dem Konto hat als der VfL Gladbeck. Die Duisburger WAZ schrieb: „Nur zwei Punkte trennen die Duisburger vom rettenden Ufer. Trotzdem taumeln die OSC Löwen der Oberliga entgegen.“ Als es nach dem Seitenwechsel nicht lief, hätten sich die Spieler zeitweise angegiftet.

Am Sonntag, 15.Februar, endet die Wechselfrist. Bislang wollen die Duisburger trotz der Misere nicht mehr auf dem Spielermarkt tätig werden.