Drittliga-Abstiegskampf - Auch Soest hofft noch

Schwere Zeiten: Sven Deffte, Trainer der abstiegsbedrohten Drittliga-Handballer des  VfL Gladbeck.
Schwere Zeiten: Sven Deffte, Trainer der abstiegsbedrohten Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck.
Foto: Biene Hagel
Was wir bereits wissen
Im Abstiegskampf der Dritten Handball-Liga hat der Soester TV dank seines Heimerfolgs über Leichlingen neue Hoffnung geschöpft.

Gladbeck..  Dem VfL Gladbeck geht wenige Spiele vor Saisonende die Luft aus. Die 21:28-Niederlage bei den Löwen in Rheinhausen war die fünfte Pleite in Folge und hat die Chancen auf den Klassenerhalt rapide gesenkt. 5:17 Punkte stehen aus elf Spielen der Rückrunde zu Buche, das ist die Bilanz eines Absteigers.

Die „Rheinische Post“ aus Neuss sieht schwere Zeiten für den VfL, der „mit nur noch einem Heimspiel gegen Ratingen und drei Auswärtspartien in Korschenbroich, Ferndorf und beim Neusser HV das härteste Restprogramm aller gefährdeten Klubs vor der Brust hat“. Gleichzeitig gebe es aber keinen Zweikampf, in dem am Ende Duisburg (18:34) oder Gladbeck (18:34) absteigt, auch Neuss (20:32) und Gummersbach (20:30) seien noch gefährdet, rein rechnerisch sogar noch Korschenbroich und Schalksmühle. Zwischen Neuss und Gladbeck könnte es am letzten Spieltag sogar zum Abstiegs-Showdown kommen.

Rein rechnerisch sind auch die HSG Wiesbaden (12:36) und der Soester TV (14:38) noch nicht abgestiegen. Beide sind zwar ein wenig abgeschlagen und haben in den direkten Vergleichen mit OSC und VfL das Nachsehen, geben aber noch nicht auf. Soests Torwart Dennis Zielony, der beim 38:36 gegen Leichlingen ein überragendes Comeback feierte, sagte dem „Soester Anzeiger“: „Wir haben wieder zwei Punkte zu Hause geholt, jetzt sind wir voll im Rennen.“ Wiesbaden dagegen verlor 25:32 gegen Lemgo und muss seine Nachholspiele in der Osterpause unbedingt gewinnen, um seine Chancen zu wahren: Mit vier Punkten aus den Spielen gegen Hagen und Gummersbach wäre Wiesbaden zumindest wieder in Schlagdistanz zu OSC und VfL. Während der Sieg gegen den Tabellenzweiten Hagen kaum möglich scheint, scheint Gummersbach derzeit schlagbar: Die 14:30 -Niederlage in Krefeld ist das Äquivalent zur zweistelligen Niederlage im Fußball.

In Duisburg dagegen ist die Stimmung ist die Stimmung gut wie lange nicht mehr, nachdem die Löwen erstmals seit zehn Spieltagen die Abstiegsplätze verließen: „OSC Löwen schicken Abstiegsgespenst weg“ titelt „RP online“.

Jetzt ist aber erst einmal Osterpause!