Drazek kann auf Medaille hoffen

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Was wir bereits wissen
Die Gladbecker Bobfahrerin Annika Drazek ist wieder fit und hat in Innsbruck Medaillenambitionen – für ihre Pilotin ist es nämlich eine besondere Bahn.

Gesundheitlich wieder fit und sportlich bestens drauf – so präsentierte sich die Gladbeckerin Annika Drazek sich bei den Trainingsläufen zum Bob-Weltcup in Innsbruck-Igls, der am Freitagmorgen ausgefahren wird. Anja Schneiderheinze, die Pilotin der TVG-Sprinterin, ist auf der Bahn zu Hause, wie Drazeks Leichtathletik-Trainer Heiner Preute schildert: „Anja Schneiderheinze liebt diese Bahn. Dort hat sie das Bobfahren gelernt, hatte ihre erste Bobschule dort, kommt bestens damit zurecht.“

Zusammenfassung im ZDF

Das machte sich auch in den Zeiten bemerkbar, gleich zwei Mal fuhr das Gespann Schneiderheinze/Drazek die Trainingsbestzeit. So sehen Medaillenambitionen aus. Preute: „Es hängt auf dieser Strecke viel von der Startzeit ab. Wenn die gut ist, werden sie bei der Medaillenvergabe mitreden können.“

Dass die Startzeit medaillentauglich, ist vor allem auch die Aufgabe von Anschieberin Annika Drazek, die zuletzt mit Oberschenkelbeschwerden den Europacup in Winterberg absagen musste. Davon ist nicht mehr die Rede, bereits nach der Behandlung am Wochenende in Gladbeck ging es Drazek deutlich besser. „Man kann schon sagen, dass sie wieder komplett fit ist, der aktuelle Stand ist, dass sie fährt“, sagte Heiner Preute am Donnerstag. Das sei zwar vorbehaltlich einer abschließenden physiotherapeutischen Untersuchung am Donnerstag, die Gefahr, dass Drazek wieder passen muss, sei aber klein: „Drei bis fünf Prozent vielleicht“, schätzt Preute. „Das ist nur zur Absicherung, ob alles wieder im grünen Bereich ist.“

Der erste Lauf beginnt um 10, der zweite um 11.30 Uhr. Eine Liveübertragung im TV ist nicht angekündigt, das ZDF zeigt das Rennen aber um 17.10 Uhr in einer Zusammenfassung.