Dominik Stukator ist Rentforts Mann der Stunde

Hatten nach dem Spiel gegen die Sportfreunde Stuckenbusch gut Lachen: Dominik Stukator (Mitte) und seine Teamkollegen.
Hatten nach dem Spiel gegen die Sportfreunde Stuckenbusch gut Lachen: Dominik Stukator (Mitte) und seine Teamkollegen.
Foto: Michael Korte
Was wir bereits wissen
  • Der 21-Jährige hat im Spiel gegen Stuckenbusch vier Tore erzielt
  • Rentfort war in dieser Saison noch nie schlechter als Rang fünf
  • Marcle Cornelissen will Saisonziele noch nicht revidieren

Es war die perfekte Woche für Dominik Stukator. Am vergangenen Dienstag feierte der Stürmer des BV Rentfort seinen 21. Geburtstag, am Sonntag erzielte er beim 7:3-Erfolg seiner Mannschaft gegen den damaligen Tabellenführer, die Sportfreunde Stuckenbusch, vier Tore und war so maßgeblich am sechsten Saisonsieg der Schwarz-Weißen beteiligt.

Damit hat Stukator jetzt zehn Tore auf seinem Konto und ist einer der Schlüsselspieler der Gladbecker. Der Aufsteiger hat sich in der neuen Liga schnell zurechtgefunden und die Konkurrenz ordentlich aufgewirbelt. Nach neun Spieltagen sind die Rentforter Vierter, liegen nur vier Punkte hinter Tabellenführer FC Frohlinde. „Über neue Saisonziele spreche ich aber frühestens in der Winterpause“, stellt Trainer Marcel Cornelissen klar. Er gibt aber zu: „Momentan gibt es kein Haar in der Suppe zu finden.“

Und dem Übungsleiter ist auch bewusst, warum es bei den Rentfortern aktuell so gut läuft. „Wir haben schlichtweg eine gute Mannschaft, die unglaubliche Qualität hat“, sagt Cornelissen. Ein Geheimnis ist, dass die Truppe schon seit vielen Jahren zusammenspielt, auch privat befreundet ist. „Wir haben die Zeiten in der Kreisliga A, in denen wir mehrmals am Aufstieg gescheitert sind, gemeinsam durchlebt“, hebt auch Dominik Stukator hervor.

Auch er betont: „Die vier Tore gegen Stuckenbusch waren schön, wichtiger ist mir aber, dass wir das Spiel noch gedreht haben.“ Er ist es, der in letzter Distanz das vollendet, was seine Mitspieler um Tim Heinsen, Nico Haufe und Felix Nizeyimana vorbereiten. „Dominik hat für diese Liga außergewöhnliche Fähigkeiten“, sagt sein Trainer. Und auch Rückschläge werfen ihn nicht um. Eine Woche zuvor, beim Spiel in Eichlinghofen, hätte Stukator drei Tore erzielen können – drei Mal vergab er. In den Schlussminuten kassierte Rentfort noch das bittere 0:1.

„Ich habe nicht aufgesteckt und weiter gemacht“, so der Stürmer. Überhaupt ist aufgeben für ihn keine Alternative. In der vergangenen Saison fiel er mit einer Verletzung am Meniskus lange aus, konnte erst in der Schlussphase wieder eingreifen und kam gerade mal auf sechs Einsätze – die meisten erst nach Einwechslungen. Deshalb hat er sich auch kein konkretes Ziel gesteckt, was die Torausbeute angeht.

„Vor dieser Saison wollte ich vor allem fit bleiben und mir einen Stammplatz erkämpfen“, so Stukator. Sein Trainer weiß: „Wäre Dominik in der abgelaufenen Saison fit gewesen, hätte er da schon 30 bis 35 Tore gemacht.“ Das kann er jetzt nachholen. Eine Liga höher, aber in ähnlichen Tabellenbereichen. Denn mit dem Abstiegskampf wird der BV Rentfort in dieser Verfassung nichts zu tun haben. Auch dank des 21-Jährigen, der eine perfekte Woche erwischt hat.