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Der Aufstiegszug fährt unter Volldampf

15.02.2010 | 17:49 Uhr
Der Aufstiegszug fährt unter Volldampf

Im Endspurt der Frauen-Volleyballverbandsliga rollt der Aufstiegszug des TV Gladbeck weiter unter Volldampf. Die zweite Mannschaft schob die DT Ronsdorf mit einem zügigen Dreisatzsieg aufs Abstellgleis.

Der Zielbahnhof Oberliga rückt näher, eine weitere Weiche haben die TV-Frauen mit dem Erfolg gegen den Tabellenachten aus Wuppertal sicher gestellt. Das Konkurrenzunternehmen namens SG Burlo/ Borken-Hoxfeld hat zwar auch gewonnen und verfügt sogar über das bessere Satzverhältnis, jedoch eben über zwei Punkte weniger als der TV. Gladbecks Trainer Andreas Packeisen hatte zwar der Zweitvertretung von BW Dingen zugetraut, Burlo im Schlussspurt eine weitere Niederlage zuzufügen, aber am Ende unterlag Dingden 2:3. „Das war für uns das Zeichen, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren und unser Ding durchziehen. Wir haben es ja selbst auf der Pfanne“, sagt Packeisen selbstbewusst, auch wissend, dass sein Team bis zum Saisonende ausschließlich in heimischer Halle aufschlagen wird.

Gegen das abstiegsbedrohte, aber wenig kampfeswillige Kellerkind aus dem Bergischen Land beeindruckten die Blauhemden zwei Sätze mit flexiblem und beweglichem Spiel sowie viel Laufarbeit in der Feldabwehr. Bezeichnend: Fast die Hälfte der elf Ronsdorfer Zähler im ersten Abschnitt resultierte aus Aufschlagfehlern des TV. Im zweiten Durchgang hatte Gladbeck den ersten Satzball beim 24:12. Erst im dritten Satz fiel die Spannung der Gastgeber ab, „und das kann ich den Mädels gar nicht verübeln“, meinte Trainer Andreas Packeisen.

Es war, als führen die TV-Frauen mit angezogener Bremse, als ließen sie sich in die Ronsdorfer Lethargie hineinziehen. Beim Rückstand von 10:15 nahm Packeisen allerdings doch eine Auszeit, um seine Mannschaft mit erhöhter Laustärke in der Stimme aufzuwecken. Die Wende folgte prompt: Mit einer Aufschlagserie von Nadja Pohle, weiteren überlegten Zuspielen von Routinier Edith Czaja, die wegen des Ausfall von Chantal Fehn ausnahmsweise aushalf, und abwechslungsreichen Angriffen von Esin Ölcek heizten die TV-Frauen ihren Dampfkessel wieder an und beendeten die Partie ebenso zügig, wie sie sie begonnen hatten. Nächste Station des Aufstiegszuges: 20. Januar gegen den Tabellenvorletzten TB Osterfeld.

Christoph van Bürk

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