Das Trainerverhör mit Michael Sandmann

Avancierte bei der Zweitvertretung von Preußen Gladbeck zum Erfolgstrainer: Michael Sandmann.
Avancierte bei der Zweitvertretung von Preußen Gladbeck zum Erfolgstrainer: Michael Sandmann.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Auch in der kommenden Spielzeit wird der Aufstiegscoach die Preußen-Reserve trainieren. Er hat noch viel vor mit seiner Mannschaft.

Im Interview hebt Trainer Michael Sandmann vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit hervor und lobt die vielen helfenden Hände.

Provokant: Herr Sandmann, wie schwierig ist es die Zweitvertretung von Preußen Gladbeck zu trainieren?

Das ist einfach zu beantworten: überhaupt nicht schwierig. Mittlerweile sind wir seit fünf Jahren zusammen und ich weiß, wie die Spieler ticken. Andersherum wissen auch sie mittlerweile, wie ich ticke.

Enthusiastisch: Wie erklären Sie sich diese hervorragende Hinrunde?

Die Schübe, welche die Spieler nach den Aufstieg bekommen haben, halten immer noch an. Die Geschlossenheit der Mannschaft ist ebenfalls herausragend. Der Umgang miteinander ist in den Jahren immer besser geworden. Es passt, und wenn es so weiter so läuft, reden wir auch bald über ganz neue Ziele. Es war für uns immer wichtig, dass das Format der Spieler passt. Wir setzen auf Klasse statt Masse und haben uns daher auch immer nur punktuell verstärkt.

Kurzanalyse: Beschreiben Sie Stärken und Schwächen ihres Teams mit jeweils einem Satz.

Die Stärke ist die kameradschaftliche Geschlossenheit. Unsere Schwäche ist hingegen, dass wir es nicht immer hinbekommen uns auf den Punkt zu konzentrieren. Daran müssen wir alle gemeinsam weiter hart arbeiten.

Zukunftsvision: Wie lange bleiben Sie noch Trainer bei Preußen II?

Es läuft sehr gut mit meinem Co-Trainer Simon Kokoschka. Wir ergänzen uns hervorragend, besonders unter der Woche im Training. Ich gehe davon aus, dass wir auch in der nächsten Spielzeit an der an der Linie stehen werden.

Ehrlich: Wovon Sind sie enttäuscht? Worauf stolz?

Enttäuscht wäre das falsche Wort, aber manchmal hat die Einstellung der Jungs nicht gestimmt. Und dies ist nur schwer mit anzusehen, da ich und sie selbst wissen, dass sie es doch eigentlich besser können. Stolz bin ich vor allem auf die vielen Helfer und Personen, die zusammen mit mir hier arbeiten: Betreuer, Co-Trainer, etc. - sie alle leisten tolle Arbeit und sorgen für die notwendige Ruhe rund um das Team.

Beenden Sie bitte noch folgenden Satz: Der Gladbecker Fußball ist für mich...

... schwierig geworden. Viele große Clubs können sich leider nicht mehr halten und das Vereinssterben im heimischen Fußball ist sehr schade.