BVB gewinnt das Turnier um den Benefizcup

Die Schalker Traditionsmannschaft - hier im Spiel Emscher Lippe Energie - schied im Halbfinale aus.
Die Schalker Traditionsmannschaft - hier im Spiel Emscher Lippe Energie - schied im Halbfinale aus.
Foto: FUNKE FotoServices
Was wir bereits wissen
Das Traditionsteam des BV das Endspiel um den Benefizcup gegen den Rotary-Club Gladbeck/Kirchhellen mit 5:4 nach Siebenmeterschießen.

Gladbeck/Bottrop..  Sie waren alle gekommen: Das Traditionsteam von Borussia Dortmund mit Frank Mill und Michael Schulz. Die Auswahl des FC Schalke 04 mit Christof Osigus und Siegfried Bönninghausen. Und Rot-Weiss Essen hatte Jürgen Margref und Ingo Pickenäcker im Kader. Eine gehörige Ladung Nostalgie und Fußballklasse bot die zweite Auflage des Benefiz-Cups am Samstag in der Dieter-Renz-Halle. Am Ende feierte der BVB vor knapp 400 Zuschauern den Turniersieg.

Gewinner war aber die kirchliche Jugendeinrichtung Arche Noah an der Grünewaldstraße, die sich über eine Spende von über 8000 Euro freuen darf, die die ausrichtenden Rotary-Club Bottrop-Wittringen und Rotaract-Club Bottrop-Wittringen durch Spenden und Verkaufserlöse sammeln konnten.

Es war ein spannendes Endspiel zwischen dem BVB und dem Rotary-Club Gladbeck/Kirchhellen. 30 Sekunden vor Spielende erzielte das Rotary-Team den Ausgleich zum 1:1. Im Halbfinale hatte die Mannschaft um den Bottroper Anwalt Irfan Durdu, der früher u. a. für die DJK Germania Gladbeck in der Verbands- und Oberliga aktiv war, bereits die Alten Herren von Dostlukspor ausgeschaltet, nun schnupperte sie gar am Finalsieg. Doch im Siebenmeterschießen siegten die Dortmunder mit 5:4.

„Das war ein tolles Turnier mit vielen schönen Spielen und tollen Toren. Teilnehmer und Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Harmonisch ging es auch zu, am Ende saßen Schalker, Dortmunder, Essener und Spieler der anderen Teams zusammen in der Kabine“, sagte der aus Gladbeck stammende Turnierleiter Joachim Orberger.

In 2016 wird in Gladbeck gekickt

Am Ende spielte es also keine Rolle mehr, dass die Dortmunder den Titelverteidiger Schalke im Halbfinale mit 2:1 aus dem Turnier gekickt hatten, dass für Rot-Weiss Essen im Viertelfinale Schluss war und dass auch die Organisatoren früh die Segel streichen mussten. Das Team Rotary-Club Bottrop-Wittringen II scheiterte im Viertelfinale, Rotary I und die beiden Teams des Rotaract-Club Bottrop-Wittringen schafften es nicht über die Gruppenphase hinaus. Halb so wild, meinte Orberger. „Spaß hatten sie trotzdem alle!“

Im kommenden Jahr wird das Turnier wieder in Gladbeck über die Bühne gehen. Die in beiden Städten operierenden Vereine wollen ihre Verbundenheit zu Bottrop und Gladbeck auch im jährlichen Standortwechsel deutlich machen. Die Regeln werden dann sein wie in den beiden vorangegangenen Auflagen: Jeweils fünf Feldspieler plus Torwart stehen auf dem Platz, zwei der Akteure müssen entweder Ü40, U14 oder weiblich sein.