BV Rentfort bezwingt den SC Schaffrath mit 4:1

Mächtig ins Zeug legen musste sich der BV Rentfort - das Bild zeigt El-Amin Kollich (re.) - ehe auf dem Kunstrasenplatz an der Hegestraße der Erfolg über den SC Schaffrath perfekt gemacht werden konnte.
Mächtig ins Zeug legen musste sich der BV Rentfort - das Bild zeigt El-Amin Kollich (re.) - ehe auf dem Kunstrasenplatz an der Hegestraße der Erfolg über den SC Schaffrath perfekt gemacht werden konnte.
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Was wir bereits wissen
In der Kreisliga A1 bezwang der BV Rentfort den SC Schaffrath mit 4:1. Der BVR hatte mit dem Gegner viel Mühe.

Gladbeck..  Der BV Rentfort hat den Aufwärtstrend des neuen Fußballjahres bestätigt und im Duell der Tabellennachbarn den SC Schaffrath mit 4:1 (2:1) geschlagen. Ganz so deutlich wie das Ergebnis es aussagt war der Spielverlauf allerdings nicht.

BV Rentfort -
SC Schaffrath 4:1 (2:1)

Tore: Menze (6., Foulelfmeter), D. Stukator (33.), Hülskemper (79., 86.).

BV Rentfort: Kyas, Danelzik, Kollich, Deucker (67. Blume), Schulte im Walde, Steinhaus, Draxler, Dickmann (46. Heinsen), D. Stukator, Krämer (79. Hülskemper), Menze.

Die Hausherren begannen bei äußerst ungemütlichen Wetterbedingungen schwungvoll und gingen früh in Führung: Dominik Menze trat in der 6. Minute zum Foulelfmeter an, nachdem er zuvor selbst im Gästestrafraum von den Beinen geholt wurde - eine unstrittige Entscheidung, ein sicher verwandelter Elfer. Auch danach blieb der BVR das überlegene Team und zeigte spielerisch ordentliche Ansätze. Auf einen Sonntagsschuss des SC Schaffrath, der am Lattenkreuz landete (23.), antwortete Dominik Stukator nach Vorlage von Lennart Dickmann mit dem 2:0 (33).

Eben jener Dickmann hatte Glück, als die Schiedsrichterin ihn nach heikler Grätsche als letzter Mann nicht vom Feld schickte (38.). Den Abpraller des darauf folgenden Freistoßes verwerteten die Gäste aber zum 2:1 (39.), was den BVR mächtig ins Schwimmen brachte. Schaffrath machte Druck, ging aber mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. „Das Tor hat uns aus dem Rhythmus gebracht, da müssen wir kaltschnäuziger sein“, kritisierte BVR-Coach Marc Schäfer.

Immer noch unsicherer als zu Beginn, aber immerhin etwas stabiler präsentierte sich sein Team dann in Hälfte zwei, wobei die Gelb-Rote Karte (62.) für einen Gästeakteur dem BVR in die Karten spielte. Es dauerte bis zur 79. Minute, ehe der eingewechselte Mirko Hülskemper seinen Coach erlöste und nach Querpass von El-Amin Kollich zum 3:1 einschob. Zuvor waren etwas Glück und Keeper Martin Kyas dafür verantwortlich, dass Schaffrath auch in Unterzahl nicht zum Ausgleich kam. Dass zweite Hülskemper-Tor zum 4:1-Endstand (86.) war des Guten wohl etwas zu viel.

„Wir haben bis zum 3:1 gebraucht, um uns zu fangen und hatten heute wirklich Schwierigkeiten“, befand Marc Schäfer.