Bremer-Brüder starteten in Augsburg

Foto: Thorsten Bremer

Nils und Tim Bremer von den Kanu-Freunden Wiking Gladbeck nahmen jüngst an den zentralen Qualifikationsrennen des Deutschen Kanu-Verbandes für die diversen Nationalmannschaften in Augsburg teil. Das Fazit: Es ist noch Luft nach oben bei den Geschwistern.

Tim Bremer sammelt Erfahrung

Insgesamt gingen auf dem Eiskanal - der Olympiastrecke der Olympischen Spiele von 1972 - 32 Sportler aus den Jahrgängen 1997 – 2000 an den Start. Weil Tim Bremer (Jahrgang 2000) zu den jüngsten Teilnehmern gehörte, ging es für den heimischen Athleten hauptsächlich darum, wichtige Wettkampf-Erfahrungen zu sammeln. Dies gelang dem Nachwuchs-Talent recht gut. Beim ersten Rennen erreichte der Jungspund Platz 16, im zweiten Wettkampf durfte er schließlich einen ordentlichen 18. Rang feiern.

Sein Bruder, Nils Bremer, stellte sich in Augsburg zum letzten Mal in der Juniorenklasse der Konkurrenz. Zugegeben, der Gladbecker rechnete sich durchaus etwas mehr aus. Er konnte als Zehntplatzierter gerade noch die Finalrunde erreichen. In dieser steigerte Nils Bremer sich deutlich und erkämpfte schließlich den sechsten Platz. Einen Tag später verpasste er das Finale als Elfter der Vorläufe äußerst knapp und ärgerlich. Nur eine knappe halbe Sekunde fehlte dem Lokalmatador zum Endrunden-Einzug.

Minimale Chance für Nils Bremer

In der Zwischenwertung rangiert der „baldige Senior“ nun auf Platz sechs. Bei den abschließenden Qualifikationsrennen im österreichischen Lofer hat der Gladbecker nur noch eine kleine Chance, sich durch zwei sehr gute Ergebnisse eventuell doch für die U-18-Nationalmannschaft zu qualifizieren.

Aus den vier Wettkämpfen kommen lediglich drei in die Wertung, so dass der elfte Platz nun aus Augsburg als Streichergebnis gewertet werden könnte.