Adler Ellinghorst - Trainer Zültzke will hoch hinaus

Die Spieler des Aufsteigers Adler Ellinghorst bereiten sich auf die Saison in der Kreisliga A vor.
Die Spieler des Aufsteigers Adler Ellinghorst bereiten sich auf die Saison in der Kreisliga A vor.
Foto: Haenisch / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Adler Ellinghorst, Aufsteiger in die Fußball-Kreisliga A, hat das Training wieder aufgenommen. Trainer Peter Zültzke will mit dem Team hoch hinaus.

Gladbeck..  Schluss, aus, vorbei – die Feierlichkeiten nach dem Aufstieg am Kröger Park sind nun endgültig Geschichte. Die harte und schmerzhafte, überaus anstrengende Realität hat Adler Ellinghorst eingeholt. Das bedeutet: Vorbereitung auf die nächste Spielzeit im Fußball-Oberhaus der Kreises 12 (Gelsenkirchen, Gladbeck, Kirchhellen). Wer Adler-Übungsleiter Peter Zültzke kennt, der weiß, dass das Training in den nächsten Tagen sicherlich kein Zuckerschlecken wird.

Zwei Zugänge trainieren mit

Am Dienstagabend lud Zültzke seine Meistermannschaft zum ersten Aufgalopp in den Kröger Park. Nicht mit dabei waren Manuel Schulz, Christian Kulik und Norman Ohl, die ihre Fußball-Schuhe allesamt an den Nagel gehängt haben. Mittelfeldregisseur und Torjäger Florian Simon wechselte wie berichtet zu Rhenania Bottrop.

Neu begrüßen konnte Linienchef Zültzke beim Kreisliga-A-Rückkehrer aus Ellinghorst Niklas Teigelkamp. Der 19 Jahre junge Abwehrhüne spielte zuletzt für Rhenania Bottrop und Adler Osterfeld. Ellinghorst-Chef Jörg Waschkewitz lotste den Jungspund nach Gladbeck. Teigelkamp zeigte sich in der ersten Einheit spielfreudig und kampfstark. „Ich habe die entscheidende Partie der Adler gegen Schwarz-Blau Gladbeck zum Aufstieg gesehen. Das Team macht einen sehr guten Eindruck“, so der Verteidiger.

Ebenfalls neu dabei: Pascal Przybyla (23), der nun mit seinen beiden Brüdern Ralf und Marco zusammen auf Torejagd im Adler-Dress gehen wird. Der eine oder andere Gastspieler war bei der ersten Einheit ebenfalls vor Ort. Doch wird sich erst in den kommenden Wochen entscheiden, wer demnächst tatsächlich den Adler auf der Brust tragen wird.

Trainer Peter Zültzke hat die neue Meisterschaftsrunde natürlich längst fest im Visier. Er sagt: „Ich will jedes Spiel gewinnen. Das ist schon immer mein Anspruch gewesen.“ Klingt nach einem direkten Durchmarsch. Nehmen die Adler Kurs auf die Bezirksliga? Zu einer entsprechenden Aussage lässt sich der Trainer nicht hinreißen. Er erklärt aber mit Nachdruck: „Wir wollen die positive Geschichte der vergangenen Saison weiter schreiben.“ Kapitän Tom Dudde stapelt zunächst ein wenig tiefer als sein Coach: „Wichtig ist, dass wir nicht im Tabellenkeller rumkrebsen.“

Zurück zur Vorbereitung: Kondition „bolzen“ und Fitness „kloppen“ steht nun auf dem Programm. Drei Mal die Woche und sonntags wird gespielt. Die geliebte Lokomotive – eine Sprintübung – wird naturgemäß sehr häufig zum Einsatz kommen.

Zültzke setzt aufs Kollektiv

Doch auch neben dem Platz möchte Zültzke wieder an den wichtigen Stellschrauben drehen. „Es gilt, dass wir einmal mehr eine Einheit werden und uns auf dem Platz als komplettes Team präsentieren.“ Der Spaß dürfe dabei nicht zu kurz kommen. Genau über diesen und über die mannschaftliche Geschlossenheit holten die Rothemden zuletzt in der Kreisliga B1 den Titel. Der Linienchef weiß: „Manchmal muss man auch mal Fünfe gerade sein lassen in so einer Vorbereitung.“

Testspiel bei Preußen Gladbeck II

Der Testspiel-Marathon startet für die Kröger-Elf bereits am Sonntag, 12. Juli. In einem ersten Freundschaftsspiel stellen sich die Adler aus Ellinghorst beim Ligakonkurrenten Schwarz-Gelb Preußen Gladbeck II vor. Um 15 Uhr trifft der Liganeuling auf dem Kunstrasen an der Konrad-Adenauer-Allee auf die Mannschaft von Trainer Michael Berger.

Eine Woche später, also am Sonntag, 19. Juli, messen sich die Adler mit der Reservemannschaft des BV Rentfort, die ja auch in der Kreisliga A um, Punkte kämpft. Anstoß an der Hegestraße ist ebenfalls um 15 Uhr.