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Zweitbester Verein im Westen

24.05.2012 | 16:32 Uhr
Zweitbester Verein im Westen

St. Ingbert.   Westdeutsche Meisterschaften: Reichlich Medaillen für Bushido-Ryu

Auf die Kämpferinnen und Kämpfer des Budo-Sport-Club Bushido-Ryu war wieder einmal Verlass. Bei den Westdeutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu in St. Ingbert belegte der Erler Klub in der Teamwertung mit vier Goldmedaillen, sechs Silbermedaillen und einmal Bronze den zweiten Platz hinter der TG Hanau (7-3-7).

Am ersten Tag mit den Altersklassen U15 und U18 war Bushido-Ryu sogar noch bester Verein im Westen mit jeweils dreimal Gold und Silber. Das Duo Alexander Schuwerack/Stefan Werner holte in der U18 den ersten Westdeutschen Titel. Linda Hammerschmidt und Lisa Ehle wurden Zweite. Rene Haendel zog in der U15 bis 50 Kilogramm souverän ins Finale ein. Der Kampf gegen den Hanauer Nikola Angelovski wurde erst in den letzten acht Sekunden entschieden – mit dem besseren Ende für Haendel. Mehr kann er in dieser Altersklasse nicht erreichen.

In der Klasse bis 50 Kilogramm der U18 gewann Christopher Gollan ebenfalls den Titel. Für den schnellsten Kampf – er besiegte seinen Gegner in nur 30 Sekunden – bekam er sogar einen Sonderpokal. Zweite wurden Philipp Kopania in der U18 bis 66 Kilogramm und Luke Hartmann in der U15 bis 41 Kilogramm.

Bei den Senioren und bei der U21 am zweiten Tag holte Julia Nüßen den einzigen Titel für Bushido-Ryu. Obwohl ihr letzter Wettkampf schon acht Monate zurückgelegen hatte, gewann sie mit Unterstützung des gesamten Teams des Bushido-Ryu die Goldmedaille bei den Seniorinnen bis 49 Kilogramm. Andreas Scholl belegte einen starken zweiten Platz bei den Senioren bis 62 Kilogramm und musste sich nur dem amtierenden Weltmeister Peter Morgner vom JC Wiesbaden geschlagen geben. In der Klasse bis 94 kg war Reimut Scheffler seinen Kontrahenten von der Körpergröße weit unterlegen, biss sich aber durch und holte Silber. Fabian Stein freute sich in der Klasse bis 77 Kilogramm über Bronze.

Der amtierende U18-Weltmeister Thorsten Frank gewann alle seine Kämpfe in der Klasse bis 85 Kilogramm der U21 durch technische Überlegenheit. Im Finale allerdings schwanden seine Kräfte nach einer Verletzungspause und einer langen Erkältungsphase und musste sich geschlagen werden. „Thorsten nahm es aber locker, will er doch Deutscher Meister werden und nicht Westdeutscher“, sagte sein Trainer Chris Oczylok vom BSC Bushido-Ryu. „Und das ist eine Kampfansage an seine Konkurrenten.“

Stefan Andres

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