„Wir haben noch alle Möglichkeiten – auch für Platz zwei“

„Spürt man als Spieler die Handschrift von Roberto Di Matteo?“ (Paul Rademacher)

„Die kann man schon erkennen. Der Trainer legt viel Wert auf das Umschaltverhalten auf dem Platz. Das einzuüben, ist ein langer Prozess – das geht nicht von heute auf morgen. Zu meiner Mainzer Zeit haben wir das mit Klopp und Tuchel auch so gespielt. Und jetzt auf Schalke hat auch die Umstellung auf das 3-5-2-System gut geklappt, denn mit zwei Spitzen spielen wir offensiver.“

„Aus meiner Sicht kann Schalke nur oben mitspielen, wenn alle Mann an Bord sind. Warum sind die Spieler aus der zweiten Reihe nicht in der Lage dazu? Am Gehalt kann es doch nicht liegen. (Reinhard Schneider)

„Natürlich hat das nichts mit dem Geld zu tun. Ich sehe es so: Wir haben so viele Verletzte, dass der Trainer in den Englischen Wochen nicht mal eben fünf, sechs frische Spieler bringen kann. Das wäre aber eigentlich nötig, denn diese Englischen Wochen schlauchen ganz schön. Das merke ich selbst auch, obwohl ich gar nicht spiele. Denn es geht dabei gar nicht so sehr um die Spiele, sondern mehr um die Reiserei, das Fokussieren auf die Gegner, die Anspannung, die erst lange nach dem Spiel wieder weicht – das nimmt einen mit, auch vom Kopf.“

„Glauben Sie, dass Schalke in der nächsten Saison international vertreten sein wird?“ (Frage gekürzt — Reinhard Schneider)

„Wir haben uns sehr gut wieder ran gearbeitet. Was uns fehlt, sind ein oder zwei Auswärtssiege mehr. In der Rückrunde haben wir noch alle Möglichkeiten, Platz zwei, drei oder vier zu erreichen.“

„Kann es sein, dass niemand von den Schalker Verantwortlichen sich auch mal Fehler eingesteht? Sei es mit falscher Trainingsplanung oder mit teuren Neuverpflichtungen.“ (Frank Gollanek)

„Da bin ich wirklich der falsche Ansprechpartner, kann aber die Meinung nicht teilen. So wie ich zum Beispiel Horst Heldt kennengelernt habe, kann er sich durchaus auch selbstkritisch hinterfragen.“

„Ich habe am 31. Dezember Geburtstag und würde mir wünschen, einmal bei einem Spiel direkt hinter der Trainerbank zu sitzen.“ (Ronald Göhring)

„Wenn ich könnte, würde ich Dir diesen Wunsch gerne erfüllen, aber für diese Plätze habe ich leider keine Karte“ (lacht).