Wasser, Sonnenschirme und Rasensprenger

Gelsenkirchen..  Am ersten Trainingstag war Schalke von Hoch „Annelie“ – pardon – kalt erwischt worden: Die große Hitze hatte Spielern wie Fans beim Training gleichermaßen zu schaffen gemacht – einige Zuschauer hatten sogar Kreislaufprobleme. Aber passiert war zum Glück nichts.

Am Freitag dann hatte Schalke Vorkehrungen gegen „Annelie“ getroffen: Rund um den Trainingsplatz wurden große Zeltdächer aufgestellt, die wie Sonnenschirme wirkten und den Fans Schatten spendeten. Eine gute Idee. Dazu gab es auch zusätzliche Getränkestände, an denen sich die Zuschauer Erfrischungen besorgen konnten.

Auf dem Platz kam die Abkühlung für die Spieler aus den Rasensprengern. Während jeder Spielunterbrechung wurden die Rasensprenger von außen vom Platzwart angestellt – das Kommando dazu gab Trainer André Breitenreiter mit einem lauten Pfiff.

Einige Spieler stellten sich dankbar unter die Rasen-Dusche. Schöner Nebeneffekt: Der Platz wurde durch das Wasser auch viel schneller und die Fußballer mussten bei ihren Passübungen handlungsschneller agieren. Weil die Temperaturen am Freitag aber ohnehin nicht ganz so hoch wie am Donnerstag waren, hatte diesmal niemand Probleme. Dennis Aogo berichtete anschließend: „Heute war es noch erträglich.“

Bei den Trainingseinheiten am Samstag (angesetzt sind sie, Stand Freitagabend, für Samstag 10.00 beziehungsweise 15.30 Uhr) sollen die Temperaturen noch weiter steigen, am Nachmittag bis 35 Grad. Und die Prognose für die nächste Woche im Trainingslager in Velden am Wörthersee: Zum Höhepunkt sollen es am Dienstag 36 Grad werden. Da wird Schalke in Österreich schön ins Schwitzen kommen...