Viktoria Resse darf sich gegen Vorwärts Epe keinen weiteren Ausrutscher erlauben

Gelsenkirchen..  Auf die beiden Gelsenkirchener Teams in der Staffel 11 der Fußball-Bezirksliga warten undankbare Aufgaben. Viktoria Resse empfängt Vorwärts Epe, und die SSV Buer muss nach Merfeld.


Viktoria Resse – Vorwärts Epe
Der Spitzenreiter steckt vor dem Heimspiel gegen den Tabellensechsten Vorwärts Epe mitten in einer kritischen Phase. Der ärgste Verfolger Westfalia Gemen gibt sich keine Blöße, und der Vorsprung der Schwarz-Gelben wird immer kleiner, beträgt aber immer noch mindestens vier Punkte. Einen Ausrutscher sollten sich die Resser also nicht mehr erlauben. „Uns war klar, dass wir nicht so einfach durchmarschieren würden“, sagt Trainer Frank Conradi. Er hat seiner Mannschaft in dieser Woche deutlich gemacht, dass es an der Zeit ist, die Zügel wieder anzuziehen und die Kurve zu kriegen. Die personelle Situation sieht besser aus als zuletzt beim 2:2 beim TuS Haltern II. Christian Fischer, Matthias Potthoff und Marc Butowski stehen wieder zur Verfügung, vielleicht auch Kevin Schäfer. Die Leistungsträger Dominik Hanemann (Rot-Sperre) und Mike Neumann (Mittelhandbruch) fallen hingegen nach wie vor aus. Hinzu kommt diesmal auch Seldin Malkoc (Bänderdehnung).


SF Merfeld – SSV Buer
In diesem Jahr hat die SSV Buer auswärts noch kein Tor erzielt und auch keinen Punkt geholt. Das soll sich an diesem Sonntag ändern. Es geht zum Tabellenzwölften SF Merfeld, der sich noch nicht am rettenden Ufer wähnen darf. „Die Merfelder sind ähnlich unbequem wie zuletzt Borken-Hoxfeld“, sagt SSV-Coach Holger Siska. „Wenn wir gegen sie ähnlich sorglos in der Defensive agieren, werden wir die gleichen Probleme bekommen wie am Ostermontag.“ Daniel Liguda ist nach Ablauf der Rot-Sperre wieder dabei. Es fehlen weiterhin Marius Kranefeld und Mathias Bergmannshoff sowie der letztmals gesperrte Rot-Sünder Tobias Zimmer.