U23 sendet mit 4:1 in Köln ein Lebenszeichen

Köln..  Altmeister Gerald Asamoah twitterte es begeistert in die Welt der sozialen Medien hinaus: „Auswärtssieg!“ Lange hat man die Schalker U23 nicht mehr so erleichtert erlebt wie am Freitagnachmittag – nach dem 4:1-Auswärtssieg beim Nachwuchs des 1. FC Köln. Damit sendete das Team von Trainer Jürgen Luginger im Abstiegskampf der Regionalliga zumindest ein Lebenszeichen, dass sich der älteste Knappen-Nachwuchs noch nicht aufgegeben hat. Der Rückstand auf das rettende Ufer wurde vorerst auf vier Punkte verkürzt, allerdings kann die SG Wattenscheid noch nachziehen.

„Für die Spieler eine Befreiung“

„Man hat gesehen, dass es für die Spieler eine Befreiung war, nicht nur das erste, sondern auch das zweite Tor zu machen. Die Jungs wurden selbstbewusster und haben richtig guten Fußball gespielt“, strahlte auch Luginger und hatte dabei den Spielverlauf im Blick. Denn der sprach erneut zunächst gegen die Schalker: Zur Pause lagen sie durch einen Treffer von Marius Laux (39.) mit 0:1 im Hintertreffen – wie so oft.

Doch nach dem Seitenwechsel platzte der Knoten: Marvin Friedrich, auch schon in der Bundesliga eingesetzt, köpfte nach einer Ecke zum 1:1-Ausgleich ein (49.). Tanju Öztürk legte nur fünf Minuten später ebenfalls mit dem Kopf zum 2:1 nach und erneut Friedrich erhöhte nach einer weiteren Ecke auf 3:1 (68.). „Diese Situationen haben wir lange trainiert“, freute sich „Lugi“, der in der 74. Minute endgültig durchatmen konnte – Lance Mickels hatte nach Vorarbeit von Friedrich das 4:1 besorgt. Kleiner Wermutstopfen am Ende: Thomas Rathgeber sah wegen einer Tätlichkeit kurz vor Schluss die Rote Karte.