Sieg und Niederlage für GT Buer

Uwe Kerls zeigte sich am am Wochenende in guter Form und gewann beide Bundesligapartien für den Billard-Club Grüner Tisch Buer.
Uwe Kerls zeigte sich am am Wochenende in guter Form und gewann beide Bundesligapartien für den Billard-Club Grüner Tisch Buer.
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Was wir bereits wissen
Der Billard-Club Grüner Tisch Buer gewann nach drei Niederlagen zum Ende der Hinrunde nun zum Auftakt der Rückrunde der Dreiband-Bundesliga gegen den BC Elversberg mit 6:2. Zwar verloren die Bueraner gegen den Bergisch Gladbacher BC mit 2:6, zeigten dabei aber ihre beste Saisonleistung.

Herten.. Der Negativlauf wurde gestoppt. Der Billard-Club Grüner Tisch Buer gewann nach drei Niederlagen zum Ende der Hinrunde nun zum Auftakt der Rückrunde der Dreiband-Bundesliga gegen den BC Elversberg mit 6:2. Zwar verloren die Bueraner am folgenden Tag gegen den Bergisch Gladbacher BC mit 2:6, zeigten aber gegen den bärenstarken Meisterschaftsfavoriten ihre beste Saisonleistung.

Gegen den BC Elversberg hatte GT Buer das Hinspiel noch mit 2:6 verloren. Doch damals traten die Saarländer in einer besseren Besetzung an als nun im Billardzentrum Bertlich. Einziger Ausländer im Team der Gäste war der Franzose Jérémy Bury. Der außergewöhnlich langsam spielende WM-Dritte von 2008 gewann auch nach dem besseren Endspurt gegen Stefan Galla, der noch mit 35:32 geführt hatte, dann aber mit 35:40 (30) verlor.

Dagegen hatten seine Mitspieler keine Probleme, ihre Partien für sich zu entscheiden. Stefan Hetzel mit einem Durchschnitt von 1,428 und Uwe Kerls legten ein 4:0 vor, Markus Galla sorgte mit seinem Sieg mit einem Durchschnitt von 1,538 gegen Altmeister Jürgen Kühl für die Entscheidung.

Am nächsten Tag gegen den Tabellenzweiten vom Mittelrhein steigerte sich das Team des GT Buer. Doch die Punkte nahm Bergisch Gladbach mit. Während Uwe Kerls nach Startschwierigkeiten mit der Tageshöchstserie von zehn Punkten seine Partie drehte und gegen Markus Dömer mit 40:33 (31) bei einem Durchschnitt von 1,290 gewann, verlor aber Stefan Hetzel gegen den jungen, aber starken Niederländer Glenn Hofman mit 29:40 in 24 Aufnahmen.

Im zweiten Durchgang hatten die beiden Galla-Brüder aber kaum eine Chance. Stefan Galla verlor gegen den schwedischen Weltranglisten-Vierten und mehrfachen Weltmeister Torbjörn Blomdahl mit 16:40 in nur zwölf Aufnahmen. Blomdahl zeigte mit 3,333 Durchschnitt eine Weltklasse-Partie. In der dritten Aufnahme hatte Galla noch mit 8:6 geführt, dann zog der Schwede – auch begünstigt durch einen Glücksball zu Beginn einer Achterserie – unwiderstehlich davon.

Parallel unterlag Markus Galla dem besten deutschen Dreibandspieler Martin Horn mit 26:40 in 20 Aufnahmen. Nach einer Serie von neun Punkten keimte kurzzeitig noch mal Hoffnung auf, doch Horn beendete die Partie mit neun Punkten in drei Aufnahmen.

„Auch gegen Bergisch Gladbach war was möglich“, sagte Stefan Galla nach derNiederlage angesichts einiger glücklicher Bälle der Gegner, die für Buer zum ungünstigen Zeitpunkt kamen.