Schnelles Silber für den Lauftreff

Das Team von SuS Schalke 96 zeigte in Bertlich gute Leistungen und stimmte sich auf das Trainingslager in der Türkei ein.
Das Team von SuS Schalke 96 zeigte in Bertlich gute Leistungen und stimmte sich auf das Trainingslager in der Türkei ein.
Foto: S96
Was wir bereits wissen
Die Mannschaft des LT Ückendorf belegt bei den Bertlicher Straßenläufen über zehn Kilometer den zweiten Platz. Athleten von SuS Schalke 96 stimmen sich auf das Trainingslager ein.

Herten.. Am kühlen Karnevalssonntag spannte sich ein blauer Himmel über ein vierstelliges Teilnehmerfeld der 95. Bertlicher Straßenläufe. Fünf Grad Celsius, schöner Sonnenschein und ein leichter Ostwind lockten 1106 Teilnehmer zum Start an den Sportplatz an der Heinrich-Obenhaus-Straße, an dem sonst der SuS Bertlich seine Fußball-Heimspiele austrägt.

Dass es voll war, merkte man auch, wenn man auf den ausgeschilderten Parkplatz am Hoppenwall fuhr. Dicht gedrängt standen die Fahrzeuge, so dass es später schon schwierig war, aus dem äußersten Winkel den Weg zur Ausfahrt zu finden. Die Läufer nehmen bei den Straßenläufen Distanzen bis zum Marathon auf sich, aber bei dem Fußweg zum Start parken die Teilnehmer lieber den Parkplatz des Billard-Clubs zu, anstatt lieber ein paar Meter weiter zu gehen.

88 Teilnehmer aus Gelsenkirchen

Die Bertlicher Straßenläufe sind auch bei den Gelsenkirchenern überaus beliebt. So kamen 88 Teilnehmer aus dieser Stadt. Das war die drittgrößte Zahl nach Herten mit 122, inklusive des SuS Bertlich, und Bochum mit 91 Startern. An dritter Stelle der teilnehmerstärksten Vereine war auch ein Gelsenkirchener. Die Erler Sportgemeinschaft schickte 19 Athleten ins Rennen. SuS Bertlich war mit 59 in dieser Wertung natürlich an der Spitze. Doch nicht nur aus dem Ruhrgebiet oder aus weiten Teilen Deutschlands reisten die Teilnehmer an. Aus der Wiener Neustadt, aus der Schweiz, aus Spanien sowie aus Belgien und den Niederlanden machten sich Starter auf den Weg nach Bertlich.

Knapp am Gold vorbei liefen die Leichtathleten des Lauftreffs Ückendorf (GE-1984) über die Zehn-Kilometer-Distanz. Die erfolgreich begonnene neunte sportliche Saison des LTÜ bestätigte sich mit dem zweiten Rang von 13 der Mannschaftswertung der Männer in 1:52:10 Stunden. Im Gesamteinlauf wurden von 193 Finishern die Plätze vier, zehn und 17 erreicht. David Seidel kam als Zweiter der männlichen Hauptklasse in 36:12 Minuten, René Gschwandtner als Zweiter der M45-Klasse in 37:23 Minuten und Nihat Göktas als Vierter der M35-Klasse in 38:35 Minuten ins Ziel.

Fünfzehn Minuten nach seinem Vater startete Ilyas Göktas in der Altersklasse M8 und gab sein versprochenes Debüt über 850-Meter. In 3:43 Minuten lief er als Siebter ins Ziel und wurde wie alle 51 Teilnehmer mit einer Medaille geehrt.

Der allseits beliebte, familiäre und sehr gut organisierte Wettkampf in Bertlich lockte auch wieder einige Leichtathleten des SuS Schalke 96 an den Start. Sie nutzten diese Läufe, um ihre Form zu testen und sich auf das Trainingslager in der Türkei einzustimmen.

Über fünf Kilometer war Oxana Bely in 22:57 Minuten drittschnellste Frau. Diesen Platz belegte auch Simone Schleu über zehn Kilometer in persönlicher Bestzeit von 41:44 Minuten. Wie Bely gewann sie damit auch ihre Altersklasse W40. Neunte in ihren Klassen wurden Markus Apelmeier (M45) in 42:15 Minuten und Roland Segers (M50) in 48:20 Minuten.

Ebenfalls auf den dritten Platz kam Tanja Janßen über 15 Kilometer in 1:05:39 Stunden. Damit wurde sie Zweite ihrer Altersklasse W45. Etwas schneller war Klaus Jacob, der als Dritter der M55 in 1:05,18 Stunden durchs Ziel lief. Dirk Dannowski wurde schließlich Siebter der M50 in 1:07,26 Stunden.

Vier Devils am Start in Bertlich

Doch auch Läufer, die sonst nicht so viel mit der Leichtathletik am Hut haben, nutzten das schöne Wetter, um sich mit einem Start in Bertlich fit zu halten. Mit Oliver Jungnitsch, Maximilian Groepler, Johannes Werner und Patrick Melech machten sich vier Teufel von den Gelsenkirchen Devils auf die 15 Kilometer lange Strecke. Für Pressesprecher Oliver Jungnitsch war es ein Probelauf für den Vivawest-Marathon, den er aber in einer kompletten Football-Ausrüstung bezwingen will.