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Schmidtmeier schießt den ETuS ins Halbfinale

23.07.2012 | 22:43 Uhr
Schmidtmeier schießt den ETuS ins Halbfinale
Foto: Robert Dyhringer

Rotthausen.   In den Viertelfinal-Partien auf Asche setzt sich YEG Hassel mit 3:1 im Duell der Bezirksligisten gegen den SV Horst 08 durch, ehe der ETuS Gelsenkirchen das Team von Firtinaspor mit 2:1 besiegt.

In den Viertelfinal-Spielen der Fußball-Stadtmeisterschaft auf Asche gab es zumindest eine kleine Überraschung: Die Kreisliga-B-Kicker des ETuS Gelsenkirchen schalteten am Montagabend den A-Kreisligisten Firtinaspor aus. Indes setzte sich in einem reinen Bezirksliga-Duell YEG Hassel gegen den SV Horst 08 durch.

SV Horst 08 -
YEG Hassel 1:3 (0:1)

Tore: 0:1 Oktay Güney (15.), 0:2 Faruk Gülgün (41.), 1:2 David Zelinski (60.), 1:3 Pascal Odrich (70.).

Es lief schon die vierte Minute der Nachspielzeit, als Pascal Odrich zum 3:1 für YEG Hassel traf, die Partie entschied und seinem Trainer eine Freude bereitete. „Jetzt haben wir ein schönes Derby gegen den SC Hassel, auf das ich mich riesig freue“, sagte Oktay Güney, der sich nach der ersten Hälfte ausgewechselt hatte. Als Torschütze. Nach einer Ecke von Ali Demir hatte Oktay Güney mit einem Volleyschuss für das 1:0 gesorgt.

Zwar erhöhte Faruk Gülgün kurz nach dem Wechsel – wieder nach einer Demir-Ecke – auf 2:0, fortan bekam das Spiel aber ein anderes Bild. Während YEG Hassel immer mehr die Ordnung und auch Qualität verlor, „was nach so vielen Wechseln aber auch ganz normal ist“ (Güney), legten die Horster zu. Allerdings schafften sie nur einen Treffer. David Zelinski stocherte den Ball zehn Minuten vor dem Ende zum 1:2 ins Netz.

„Wir haben die zweite Halbzeit dominiert“, sagte 08-Trainer Jörg Krempicki. „Ich bin sehr zufrieden. Dass die Mannschaft nach dem 0:2 so weitergemacht hat, spricht für den Charakter der Truppe.“ Und wer weiß, was passiert wäre, wenn Hassels Benjamin Bork den Ball nach einem Lupfer von Pierre Nowitzki nicht in allerhöchster Not noch geklärt hätte?

Firtinaspor -
ETuS Gelsenkirchen 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 Harun Karakus (5.), 1:1 Christian Kaiser (60.), 1:2 Pascal Schmidtmeier (65.).

Das sind Szenen, die der Fußball nicht braucht. Kurz vor dem Schlusspfiff tauschten Ömer Aktas, der in der 58. Minute das 2:0 hätte machen müssen, aber an ETuS-Keeper Thomas Parzuchowski gescheitert war, und Yunus Turan Unfreundlichkeiten aus. Das Ergebnis waren eine Rote Karte gegen den Firtina-Stürmer, eine Gelbe Karte gegen den ETuS-Mann sowie reichlich Tumulte nach dem Schlusspfiff – verbunden mit südländischem Temperament.

Dabei hatte der Außenseiter, Kreisliga-A-Absteiger ETuS Gelsenkirchen, deutlich bessere Laune. „Aufgrund der zweiten Hälfte haben wir völlig verdient gewonnen, wir hatten die klareren Chancen“, sagte Trainer Thorsten Hildebrand. „Ich bin sehr zufrieden.“

Zwar ging Firtina nach fünf Minuten in Führung, nachdem eine Flanke von Harun Karakus abgefälscht worden war, hatte nach 18 Minuten aber auch Glück, als Pascal Schmidtmeier die Latte traf. In der Folge spürte das ältere Firtina-Team, das nur zu zwölft nach Rotthausen gekommen war, dass sein Gegner galliger war. Über diese Moral freute sich auch Trainer Thorsten Hildebrand. Nachdem Ömer Aktas das 2:0 für Firtina verpasst hatte, glich Christian Kaiser aus, ehe Pascal Schmidtmeier sein Team nach einem indirekten Freistoß ins Halbfinale schoss.

Andree Hagel

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Schmidtmeier schießt den ETuS ins Halbfinale
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2012-07-23 22:43
Gelsenkirchen und Buer