Schalkes Weg mit Roberto Di Matteo

Seit vielen Monaten gibt es in jeder Ausgabe Ihrer WAZ eine Seite mit Berichten und Hintergründen über den FC Schalke 04 – eine Seite, die unsere Leserinnen und Leser schätzen gelernt haben, wie wir an vielen Reaktionen merken. Dafür vielen Dank.

Heute aber liefern wir Ihnen noch mehr: Ein echtes Schmuckstück. Wenn Sie diese große Panoramaseite aufklappen, finden Sie im Inneren das offizielle Mannschaftsfoto des FC Schalke 04 für diese Saison, exklusiv veröffentlicht in dieser Zeitung. Pünktlich zum Rückrunden-Start ein ganz starkes Stück Schalke im Megaposterformat. Dazu gibt’s noch interessante Texte, mit denen wir Sie auf die zweite Hälfte dieser Saison einstimmen wollen.

Was aber erwartet uns in dieser Rückrunde von den Königsblauen? Schalke ist, mal wieder, im Aufbruch. Dafür steht Roberto Di Matteo. Der neue Trainer, auf Schalke kurz und prägnant „RDM“ genannt, hat in der Winterpause zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum mit der Mannschaft arbeiten können, ohne dass er dabei auf die Spiele in der Bundesliga und der Champions League Rücksicht nehmen musste. Di Matteo ist ein Trainer mit extrem klaren Vorstellungen – einer, der deutlich lieber handelt als spricht.

Dazu passt auch, dass Schalkes erster großer Transfer in der Zeit von „RDM“ ein absoluter Wunschspieler des Trainers war: Matija Nastasic ist gekommen, weil der Trainer ihn aus England kannte und für Schalke empfohlen hat. So hat Schalke mit dem neuen Trainer auch neue (Transfer-) Märkte für die Zukunft erschlossen: Ohne Di Matteo wäre Nastasic jetzt kaum auf Schalke gelandet. Auch über den serbischen Abwehrspieler finden Sie im Inneren einen Beitrag.

So bricht Schalke also ein Stück weit neu aufgestellt in die Rückrunde auf, die für die Königsblauen am Samstag mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 beginnt. Das Ziel ist klar umrissen: Am Ende soll wieder die Qualifikation zur Champions League stehen – so wie in den vergangenen drei Jahren auch. Schalke ist längst eine internationale Größe geworden. Diesen Weg will und muss auch Roberto Di Matteo weitergehen.