Schalkes Reserve feiert vorzeitige Meisterschaft

Meister und Aufsteiger in die Oberliga: Das Team des FC Schalke 04 II spielte eine bärenstarke Landesliga-Saison.
Meister und Aufsteiger in die Oberliga: Das Team des FC Schalke 04 II spielte eine bärenstarke Landesliga-Saison.
Foto: S04

Gelsenkirchen.. Die Basketballerinnen des FC Schalke 04 werden in der kommenden Saison in der Oberliga spielen. Die Reserve beendete die Landesliga-Saison mit 18 Siegen aus 20 Spielen auf dem ersten Platz mit einem Vorsprung von sechs Punkten auf die Schalker-Erstvertretung, die Vizemeister wurde.

Noch sind zwei Spiele zu absolvieren. Meisterschaft und Aufstieg sind der Schalker Zweitvertretung aber nicht mehr zu nehmen. Die letzten noch nötigen Punkte fuhr das Team mit einem 67:60-Erfolg beim Tabellenneunten TSVE Bielefeld ein. Zwar reiste das Team um Coach Sebastian Fimpeler als klarer Favorit nach Bielefeld, doch war schon im Vorfeld klar, dass der TSVE kein einfacher Gegner sein würde. Die Bielefelderinnen sind extrem heimstark und haben in der laufenden Saison schon einigen Favoriten das Leben schwer gemacht. Und diesem Ruf wurden die Gastgeberinnen auch dieses Mal wieder gerecht. Die Partie startete sehr ausgeglichen. Zwar hatten die Schalkerinnen mehr vom Spiel, konnten aber ihre Chancen nicht gut nutzen und von den vielen Freiwürfen fanden in der ersten Halbzeit nur sehr wenige ihr Ziel. Kurzzeitig stellten die Schalkerinnen in der Verteidigung auf eine Presse um und konnten so einige Steals holen, die Punkteausbeute daraus war aber trotzdem zu mager. So ging Bielefeld mit einem hauchdünnen Vorsprung in die Halbzeit (35:34).

Nach der Pause zeigte die harte Verteidigung endlich Wirkung. Die Schalkerinnen konnten viele Ballgewinne verbuchen und diese auch endlich in zählbare Punkte umsetzen. Ein kleiner 8:0-Lauf drehte den Spielstand zu Schalker Gunsten, und Mitte des dritten Viertels konnte die Führung auf 48:37 ausgebaut werden. Allerdings machte sich wohl langsam der Gedanke an die mögliche Meisterschaft in den Köpfen breit – und damit kam etwas Unruhe ins Spiel. Zu viele Punkte der Gastgeber wurden zugelassen und vorne zu wenig gepunktet, so dass das Spiel wieder zu kippen drohte. In der letzten Spielminute hatte Bielefeld sich wieder auf drei Punkte herangekämpft, und versuchte nun, den Ball zu stoppen. Von sechs Freiwürfen konnten die Schalkerinnen dann aber vier verwandeln, während Bielefeld auf der anderen Seite keine Punkte mehr erzielen konnte. Und dann war es endlich soweit – Abpfiff, Meisterschaft und Aufstieg!